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Rommerskirchen
Neun Straßen sind in schlechtem Zustand

Rommerskirchen: Neun Straßen sind in schlechtem Zustand
Die Dammstraße in Frixheim gleicht einem Flickenteppich. Deshalb steht die Sackgasse auf der Liste der in der Gemeinde zu sanierenden Fahrbahnen. Instandsetzungskosten: voraussichtlich gut 192.000 Euro. FOTO: Anja Tinter
Rommerskirchen. Die Gemeinde ist mit ihrem Fahrbahn-Sanierungsprogramm noch nicht durch. Als besonders marode eingestuft werden Am Pfaffenbusch in Ramrath sowie Kiefernweg und ein Stück der Widdeshovener Straße in Evinghoven. Von Stefan Schneider

Eigentlich hat sich in den vergangenen zehn Jahren schon eine Menge getan. Vor der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements in Rommerskirchen 2007/2008 waren alle Gemeindestraßen auf ihren Zustand hin überprüft und eingestuft worden - in Kategorien mit der Note 0 (ohne Mängel) bis zur Note 5 (Sanierung erforderlich). 36 Straßen hatten die schlechte Bewertung 4 oder 5 bekommen. 20 davon sind laut Gemeinde inzwischen endausgebaut oder saniert worden; weitere sieben seien Einzelzufahrten zu Hofanlagen oder aber Wirtschaftswege von untergeordneter Bedeutung. Beim Rest aber wurde Sanierungsbedarf erkannt.

Laut einem Beratungspapier, das in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau, Verkehr, Natur und Umwelt vorgelegt wurde, handelt es sich um folgende neun Verbindungen: Am Pfaffenbusch (Ramrath), Kiefernweg und Widdeshovener Straße (wegen fehlenden Gehwegs im Bereich der Hausnummern 97b bis 97d), alle Note 5, sowie Dammstraße (Frixheim), Am Rosenend (Anstel), Apfelmarkt (Eckum), Erftstraße (Vanikum), Am Kirchweg (Frixheim) und Kirchgasse (Rommerskirchen), alle Note 4.

Darüber hinaus hatten Ratsmitglieder und Anwohner die Sanierung von Straßen angeregt bzw. um entsprechende Prüfung von Verbindungen gebeten, die mit besseren Noten beurteilt worden waren: Zur Heide in Ramrath (Note 2,5), Im Sandpütz in Ramrath (Note 3) und Frongraben in Vanikum (Note 3,5). Die Instandsetzung "Im Sandpütz" soll in Kürze erledigt sein. Geld für den Ausbau der Straße Frongraben ist im aktuellen Gemeindeetat eingeplant, der Auftrag wurde schon im Mai vergeben. Die Gemeinde erwartet Gesamtkosten für die Umsetzung der Maßnahme auf einer Länge von 205 Metern und einer Fläche von 1455 Quadratmetern in Höhe von fast 280.000 Euro. Keinen Handlungsbedarf sieht die Gemeinde dagegen bei der Straße Zur Heide. Die war von Grünen-Ratsherr Jupp Kirberg wegen ihrer Besonderheiten wie Gefälle, teils sehr schmalen Gehwegen und fehlender Park- und Halteregelungen zur Prüfung ausgerufen worden. Bürgermeister Mertens merkt dazu an: "Die Fahrbahndecke wurde erst vor wenigen Jahren erneuert, so dass her kein Sanierungsbedarf erkennbar ist." Eine weitere Ausnahme betrifft Am Kirchweg, der teilweise Wirtschaftsweg ist und bei der weiteren Umsetzung des Wirtschaftswegekonzeptes berücksichtigt werden soll.

Auf einer Prioritätenliste steht nun "auf Grund der Schadensbilder" (Bürgermeister Mertens) die Straße Am Pfaffenbusch ganz oben. Auf einer Länge von 240 Metern mit einer Gesamtfläche von 1348 Quadratmetern sind dort Reparaturen fällig. Die Gemeinde hat dafür Kosten in Höhe von insgesamt 262.452 Euro errechnet. Für die Dammstraße würden Instandsetzungskosten in Höhe von gut 192.000 Euro anfallen, für Am Rosenend 170.184 Euro, für Apfelmarkt 92.019 Euro, für Erftstraße 131.008 Euro, für Kirchgasse 56.254 Euro, für Kiefernweg 32.558 Euro, für Widdeshovener Straße bis zu 41.082 Euro.

Quelle: NGZ
 
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