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Rommerskirchen
Oekovener Schützen feiern gemeinsam mit Flüchtlingen

Rommerskirchen. Der Jägerzug "Waidmannsheil" der St.-Sebastianus-Bruderschaft hat für Samstag, 5. Dezember, zum vorweihnachtlichen Reibekuchenessen eingeladen. Beginn wird auf dem Schützenplatz gegen 17 Uhr sein. Wie Schriftführer Lothar Gross sagt, sind dabei neben allen Einwohnern und Freunden der Bruderschaft auch die in Oekoven lebenden Flüchtlinge eingeladen. "Die St.-Sebastianus-Bruderschaft Oekoven hat es sich gemeinsam mit dem Jägerzug Waidmannsheil zur Aufgabe gemacht, nicht nur Worthülsen zum Thema Flüchtlinge zu platzieren, sondern auch praktische Unterstützung zu leisten", erzählt Gross. Wie es in einer Erklärung des Bruderschaftsvorstands heißt, "sehen wir es als unsere Pflicht an, hier das Miteinander im Gesamten zu fördern, eventuell bestehende Berührungsängste abzubauen und vielleicht einen der ersten Bausteine zu einer erfolgreichen Integration zu legen." Aus Sicht der Sebastianer verdienen gerade die Kinder, die Unvorstellbares erlebt und mitgemacht haben, Fürsorge und Toleranz. Sie gehen davon aus, dass sich auch über diesen Abend hinaus Kontakte ergeben, auf die man aufbauen kann und die idealerweise bestehen bleiben.

Der Jägerzug Waidmannsheil und der Vorstand der Bruderschaft sind sich sicher, dass dieser Abend für viele Gäste Neues bringen wird. "Es soll aber auch ein Abend werden, der aufzeigt, dass verantwortungsbewusste Bürger keine Seltenheit sind, sondern die Mehrheit in der Gesellschaft darstellen", sagt Lothar Gross.

(S.M.)
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