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Rommerskirchen
OGS hat auch in den Ferien Hochbetrieb

Rommerskirchen: OGS hat auch in den Ferien Hochbetrieb
Auf dem Schulhof der Gillbachschule geht es bereits jetzt so lebhaft zu, als hätte die Schule bereits begonnen. Möglich machen es der Offene Ganztag und Betreuerinnen wie Silvia Vleeschhouwers(li) und Christel Pantel FOTO: Georg Salzburg
Rommerskirchen. 70 Kinder besuchen aktuell den Offenen Ganztag an der Gillbachschule. Nächste Woche dürften es noch mehr werden. Über 60 Prozent der Grundschüler nehmen hier das Betreuungsangebot wahr, insgesamt ist es mehr als die Hälfte. Von Sebastian Meurer

Die letzte Ferienwoche ist noch nicht mal angebrochen, aber trotzdem herrscht in der Gillbachschule bereits Hochbetrieb. Für die Offene Ganztagsschule (OGS) nämlich sind die Ferien bereits seit gut zwei Wochen vorbei. 167 Jungen und Mädchen, mehr als 60 Prozent aller Schüler, sind dort für das neue Schuljahr im Offenen Ganztag angemeldet. Gut 70 von ihnen tummeln sich derzeit schon auf dem Schulgelände, "und nächste Woche kommt noch ein Schwung", sagt Lieselene Kneppeck, die Leiterin des Offenen Ganztags. Auch von den 50 Erstklässlern sind aktuell bereits 20 mit von der Partie, um schon einmal in den Betrieb "hineinzuschnuppern".

Wobei dies ausdrücklich gewollt ist, wie Lieselene Kneppeck sagt: "Wir haben es den Eltern nahegelegt, damit die Kinder die Schule schon einmal kennenlernen können." Kommende Woche dürfte sich nach ihrer Einschätzung auch die Zahl der künftigen Erstklässler noch einmal vergrößern. Die Kinder sinnvoll zu beschäftigen, wird Lieselene Kneppeck und ihrem Team dadurch erleichtert, dass die Offene Ganztagsschule ihren Betrieb stets mit der in der vierten Ferienwoche stattfindenden Ortsranderholung wieder aufnimmt. Die stand diesmal ganz im Zeichen der vier Elemente, und an die kreative Beschäftigung mit Feuer, Wasser, Luft und Erde knüpft auch das aktuelle Ganztagsprogramm an der Gillbachschule an. "Wir versuchen alles, was vor Ort möglich ist", so Lieselene Kneppeck. Die Feuerwehr wird zum Zweck der Brandschutzerziehung zu Gast sein, und auch für die anderen Elemente gibt es genügend Spiel- und Bastelangebote - ohne, dass die den Kindern zwingend vorgeschrieben würden. "Wir handhaben das eher locker. Wer etwas anderes machen möchte, kann dies gern tun", sagt die OGS-Leiterin. Gestern zum Beispiel stand ein Ausflug auf dem Programm, der ins Bubenheimer Spieleland nach Nörvenich führte.

Das Team von sechs Festangestellten, darunter vier ausgebildete Erzieher und zehn Mini-Jobber, kümmert sich aber auch bereits um die Herrichtung der Räume oder der Tornisterschränke. Mit von der Partie sind derzeit zwei Praktikanten. Die sind beim Offenen Ganztag nahezu permanent vertreten, wobei regelmäßig auch schon 13- bis 16-jährige Schüler im Einsatz sind.

Geöffnet ist der Offene Ganztag auch in der zweiten Hälfte der Sommerferien von 7.30 bis 16 Uhr. Berufstätige, die ihre Arbeitszeit bescheinigen lassen, können ihr Kind auch erst um 16.30 Uhr abholen.

Insgesamt 323 Anmeldungen für den Offenen Ganztag liegen der Gemeinde aktuell vor: Neben den 167 Jungen und Mädchen in Rommerskirchen sind es 86 an der Frixheimer Gemeinschaftsgrundschule und 70 an der Hoeninger Kastanienschule. Schon seit vielen Jahren besuchen in der Gemeinde Rommerskirchen ungeachtet tendenziell gesunkener Schülerzahlen insgesamt kontinuierlich mehr als die Hälfte aller Grundschüler den Offenen Ganztag. Täglich werden während des Schuljahrs rund 300 Mahlzeiten ausgegeben, die ein Catering-Service anliefert.

Kinder, die auch in den Ferien einen Platz in der OGS brauchen, bekommen ihn auch: Die drei Offenen Ganztagsschulen machen zu unterschiedlichen Zeiten Ferien.

Quelle: NGZ
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