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Rommerskirchen
Ruhender Verkehr wird wohl doch nicht stärker kontrolliert als bisher

Rommerskirchen. Innerörtliche Kontrollen des ruhenden Verkehrs, die über das bisherige Maß hinaus gehen, dürfte es in Rommerskirchen wohl nicht geben. Dies ist das Ergebnis einer Kontrollfahrt, die Bürgermeister Martin Mertens und Ordnungsamtsleiter Hans Knelleken gemeinsam mit der Feuerwehr unternommen haben. "Bis auf zwei Fälle sind wir relativ gut durchgekommen. Die Problematik ist nur temporär", lautet der Befund von Hans Knelleken.

Flächendeckende, permanente Kontrollen in allen 17 Ortschaften sind demnach sowohl vor dem Hintergrund der personellen Ausstattung des Ordnungsamts wie auch angesichts der tatsächlichen Problemlage nur schwierig umzusetzen. Daher wird es wohl auch künftig bei der bisherigen Praxis bleiben, "gebührenpflichtige Verwarnungen in einer Größenordnung von zehn bis 35 Euro nur bei prekären Situationen" zu verteilen, wie Knelleken sagt. Martin Mertens zufolge sollen derartige Fahrten wiederholt werden, "auch unangekündigt".

Auf die Tagesordnung gesetzt hatte die Thematik die CDU-Fraktion, die von sich häufenden Beschwerden über zahlreiche Falschparker gesprochen hatte. Die Gemeinde geht von Personalkosten in Höhe von 25.000 Euro für eine zusätzliche halbe Stelle im Ordnungsamt aus. Um diese finanzieren zu können, müssten jährlich bis zu 2500 "Knöllchen" verteilt werden - ein eher utopischer Wert, selbst wenn die Zügel diesbezüglich straff angezogen würden. Eine personelle Verstärkung des Rommerskirchener Ordnungsamts ist zwar geplant, dies jedoch aus anderen Gründen. So soll sich ein weiterer Mitarbeiter schwerpunktmäßig mit der Freiwilligen Feuerwehr beschäftigen.

Nach dem Rücktritt des Rommerskirchener Feuerwehrchefs Thorsten Nießen hatte Bürgermeister Martin Mertens angekündigt, dass der neue Wehrführer wie bisher aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr kommen, aber nicht, wie in anderen Kommunen des Kreises, bei der Verwaltung beschäftigt sein sollte.

(S.M.)
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