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Rommerskirchen
Sänger und Mandolinenorchester preisen Heimat und die Ferne

Rommerskirchen. Auch im 81. Jahr seines Bestehens bereichert der Quartettverein 1935 Nettesheim das kulturelle Programm in der Gemeinde. Im gut besuchten Schützenhaus am Frixheimer Kirchweg gestaltete das Ensemble jetzt ein gelungenes Herbstkonzert, das diesmal unter dem Motto "Grüß Gott mit hellem Klang" stand. Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen von Dirigent Marian Draga. Heinz Kropp, der seit 2005 den Vorsitz des Vereins innehat, und seine Mitsänger, von denen einige schon älter als 80 Jahre sind, wurden dabei stimmgewaltig unterstützt vom Männergesangsverein Vanikum und vom Mandolinenorchester Edelweiß Mönchengladbach-Giesenkirchen unter der Leitung von Josef Reitmacher.

Sowohl die Sänger als auch das Mandolinenorchester huldigten der Heimat, weckten aber auch das Fernweh. Da wurde die Bergwelt ebenso gepriesen ("Wenn die Sonne erwacht in den Bergen", Lied der Berge") wie die "Mühle im Schwarzwald", doch es ging auch hinaus in die Welt, zum Beispiel mit der "Griechischen Suite" und den "Wolga-Klängen". Mozarts "Abendruhe" und "Abendfrieden" von Rudolf Desch sorgten für ein wenig Besinnlichkeit, ehe die "Ambosspolka" den schwungvollen Abschluss bildete.

Besonders angetan von der musikalischen Leistung der Beteiligten zeigte sich Bürgermeister Martin Mertens: "Musik bringt Menschen zusammen. Es hat mir große Freude bereitet, dem mehrstündigen Konzert mit seinen unterschiedlichen musikalischen Facetten beizuwohnen. Ganz besonders freut mich, dass sich im Quartettverein so viele aktive Senioren engagieren und somit zur Bereicherung unserer schönen Gemeinde beitragen. Ein herzlicher Dank an Heinz Kropp und Marian Draga für dieses Erlebnis!"

Musikvereine wie der Quartettverein Nettesheim und der MGV Vanikum erhalten von der Gemeinde jährlich einen Zuschuss für ihre musikalische Arbeit. "Wir wollen damit die Vereinsarbeit und das kulturelle Leben in unserer Gemeinde stärken", betont Mertens.

(ssc)
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