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Rommerskirchen
Schützen erneuern Festplatz

Rommerskirchen: Schützen erneuern Festplatz
Lothar Gross, Guido Skoda und Frank Eidner gehören zu den 30 bis Mitgliedern der Bruderschaft, die bei der Umgestaltung Hand anlegten. FOTO: Anja Tinter
Rommerskirchen. Die St.-Sebastianus-Bruderschaft gestaltet das Festareal an der Antoniusstraße in Eigenleistung und mit Spenden um. Von Bernd Rosenbaum

Die Zeit der Teilung ist vorbei, zukünftig kann in Oekoven gemeinsam gefeiert werden, ohne dass man ständig den Verkehr im Auge behalten muss oder alternativ die Hauptverkehrsader des Ortes unterbrochen werden muss. In vollem Gange sind zurzeit die Umbaumaßnahmen auf dem Schützenplatz im Bruderschaftspark.

Komplett in Eigenleistung gestalten 30 bis 40 Mitglieder der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Oekoven das Areal neu. Kernstück und am deutlichsten sichtbare Änderung ist die rund 350 Quadratmeter große Fläche am Rand des Parks, die von den Schützen erst vorbereitet und planiert wurde, um sie dann zu pflastern. Dort, mit einem ebenfalls neuen Zuweg als Anschluss an die Antonius- und Frankenstraße, entsteht der neue Schaustellerplatz, an dem zukünftig die Kirmes- und Imbissbuden im Kreis aufgestellt werden - in unmittelbarer Nachbarschaft zum Festzelt.

"Bisher haben die Schausteller ihre Wagen immer auf der anderen Seite der Kreisstraße 26 aufgebaut", beschreibt Brudermeister Lothar Gross den Noch-Zustand. Besucher mussten immer die stark frequentierte Straße überqueren, wenn sie vom Festzelt zu den Buden wechseln wollten. Das soll jetzt Geschichte sein. Pünktlich zu den Highland-Games am Wochenende im Bruderschaftspark soll die Umgestaltung abgeschlossen sein. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir das schaffen", erklärte Gross beim Ortstermin zusammen mit Oberst Frank Eidner und Kassierer Guido Skoda.

Es wurde auch ein neuer Kanalanschluss gelegt. Bisher musste bei Veranstaltungen das Abwasser immer aufwendig ein Stück die Straße hinauf gepumpt werden, weil der Bruderschaftspark bisher über keinen eigenen Anschluss verfügte. Auch dieser Missstand ist nun behoben. Zudem legten die Schützen im Zuge der Umgestaltung Leerrohre für neue elektrische Leitungen. Auch der Stromverteilerschrank musste erneuert werden.

Die nötigen Finanzmittel zur Umgestaltung des Schützenplatzes brachte die Bruderschaft in erster Linie durch einen Spendenaufruf im Internet zusammen. Insgesamt kamen dabei und durch Haussammlungen und die Unterstützung von Banken und Energieunternehmen bisher 19.480,11 Euro zusammen, rechnet Gross vor. "Bei allen über 350 einzelnen Spendern bedanken wir uns ganz herzlich", so der Brudermeister. "Diese Aktion zeigt eindrucksvoll, was aktive Vereine auf die Beine stellen können", lobte auch Bürgermeister Martin Mertens das Engagement der Schützen, die sich nicht nur Oekoven verpflichtet fühlen, sondern auch den Nachbardörfern Deelen und Ueckinghoven. Die Gemeinde sei auf solche Eigeninitiativen angewiesen. Die St.-Sebastianus-Schützen kümmern sich auch abseits von Festen und Veranstaltungen ehrenamtlich um den Erhalt des Bruderschaftsparks und übernehmen das Rasenmähen und die Landschaftspflege.

Quelle: NGZ
 
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