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Rommerskirchen
Schützenveteran Hans Peters ist gestorben

Rommerskirchen. Nicht nur die örtliche St. Sebastianus-Bruderschaft trauert um den im Alter von 81 Jahren verstorbenen Hans Peters. 1999 mit dem Goldenen Stern zum Schulterband ausgezeichnet, war der Frixheimer einer der hochrangigsten Ordensträger im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

Insgesamt 69 Jahre lang gehörte er der St. Sebastianus-Bruderschaft seines Heimatdorfs an. In deren Vorstand war Hans Peters gut 30 Jahre lang als Geschäftsführer und Kassierer aktiv. 1950 hatte er den Jägerzug "Heimattreu" mitgegründet und war dessen Zugführer. In seiner Zeit als Vorstandsmitglied wurde 1979 erstmals das Dorffest gefeiert. Maßgeblich war Hans Peters ab 1990 an der Planung und dem Bau des 1992 fertig gestellten Schützenhauses beteiligt. "Zehn Jahre war er für die Vermietung und Betreuung zuständig. Es wurde sein zweites Wohnzimmer", würdigt Präsident Matthias Schlömer den Verstorbenen, der "ein Motor des Vereins" gewesen sei.

Neben der Bruderschaft zählten der heimische Garten sowie Borussia Mönchengladbach zu den Hobbys von Hans Peters. Matthias Schlömer beschreibt seinen langjährigen Weggefährten auch als eingefleischten Familienmenschen, "vor allem aber war er Großvater mit Leib und Seele."

Nach einer heute um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martinus beginnenden heiligen Messe wird Hans Peters auf dem Nettesheimer Friedhof beigesetzt.

(S.M.)
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