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Rommerskirchen
Sinsteden hat wieder den Sonntagsblues

Rommerskirchen: Sinsteden hat wieder den Sonntagsblues
Der Gitarrist, Sänger und Songschreiber Matti Norlin aus Schweden ist einer von drei Interpreten beim Blues-Brunch. FOTO: C. Hultman
Rommerskirchen. Die Musikveranstaltung zur Brunchzeit läuft am 6. August im Kreiskulturzentrum zum zehnten Mal. Von Stefan Schneider

Belgien, Schweden, USA: Die Heimatländer der drei Interpreten, die in diesem Jahr beim Blues-Brunch im Kreiskulturzentrum Sinsteden auftreten, verraten die Internationalität der in Rommerskirchen längst etablierten Musikveranstaltung. Am Sonntag, 6. August, ab 11 Uhr (das eigentliche Konzert beginnt um 12 Uhr) steigt die zehnte Auflage in der offenen Remise an der Grevenbroicher Straße 29, und die Organisatoren um Ulrich und Wilhelmine Weidenhaupt versprechen den Auftritt von drei herausragenden Blues-Solisten. Unter dem Motto "Talking Bluesmen" werden Guy Verlinde (Belgien), Tom Shaka (USA) und Matti Norlin (Schweden) den Blues in der für sie jeweils typischen Form zelebrieren und ihre Bluesgeschichten in drei ganz speziellen Sets darbieten, kündigt Weidenhaupt an. Der Blues-Brunch gehöre damit zu den musikalischen Leckerbissen im Programm des Rheinischen Kultursommers 2017. Für Speisen und Getränke für die Besucher werde wie gewohnt das Café Stüffje im Kulturzentrum sorgen.

Im vergangenen Jahr kamen gut 250 Musikfans, um "Little Roger & The Houserockers" zu lauschen. Diesmal ist das Spektrum mit Verlinde, Shaka und Norlin größer. Guy Verlinde aus Gent in Belgien entdeckte als 16-Jähriger seine Liebe zum Blues. Persönlich hat er ein Auf und Ab erlebt. Diesen Gefühlen verleiht er nachhaltigen Ausdruck in zeitgenössischen Songs, die größtenteils aus seiner Feder stammen.

Der US-Amerikaner Tom Shaka steht mit seinem authentischen und rauen Blues in der Tradition von Robert Johnson und John Lee Hooker. Nach mehr als 40 Jahren Bühnenpräsenz gilt Shaka als Institution. Matti Norlin aus der nordschwedischen Provinz Jätland ist Gitarrist, Sänger und Songschreiber und wird stilistisch als "enfant terrible" betrachtet, denn er spannt den Bogen von mittelalterlicher sowie neuzeitlicher Folklore über Blues, Rock bis hin zum Heavy Metal. Sein besonderes Markenzeichen sind extrem schnelle Gitarrenläufe.

Der Eintritt zum Blues-Brunch kostet sieben Euro pro Person (ohne Speisen und Getränke).

Quelle: NGZ
 
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