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Rommerskirchen
SPD: Alle Vorschulkinder sollten schwimmen lernen

Rommerskirchen. In enger Abstimmung mit den Kindertagesstätten, dem Sonnenbad, den Sportvereinen, eventuell auch den Schulen soll die Gemeinde ein Konzept entwickeln, das den Schwimmunterricht bereits ab dem Vorschulalter stärkt. Dies fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag für die letzte Ratssitzung 2017 am nächsten Donnerstag, 14. Dezember. Hierdurch soll die Möglichkeit geschaffen werden, "dass jedes Vorschulkind die Fähigkeit des sicheren Schwimmens vor Eintritt in die Schule erlernen kann".

Die SPD verweist auf statistische Erhebungen, wonach 30 bis 40 Prozent der Schulanfänger gar nicht oder nur unzureichend schwimmen können - Tendenz steigend, zumal das Schwimmangebot gerade auch durch zahlreiche Bäderschließungen "seit Jahren eher rückläufig ist", wie es in dem von SPD-Fraktionschef Heinz-Peter Gless unterzeichneten Antrag heißt.

Schwimmen so früh wie möglich zu lernen, "stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein und die Fähigkeiten der Kinder, sondern gibt sowohl Eltern als auch Lehrerinnen und Lehrern ein verbessertes Sicherheitsgefühl", so die SPD.

"Ganz bewusst auch mit Blick auf unsere Kinder" wollen die Sozialdemokraten am Sonnenbad festhalten. Das bedeutet für die SPD-Fraktion auch, die nötigen Kosten für den Betrieb und den Erhalt des Schwimmbads "mit Überzeugung" mitzutragen, "um das bestehende Angebot auch langfristig zu erhalten".

(S.M.)
 
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