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Rommerskirchen
Vereine können die Deelener Turnhalle wieder nutzen

Rommerskirchen. Die syrischen Flüchtlingsfamilien, die dort seit Oktober 2015 lebten, haben die Turnhalle in Deelen schon seit einiger Zeit wieder verlassen. Inzwischen können die Vereine die Halle wieder in vollem Umfang nutzen.

"Mittlerweile sind die Zuweisungen an Flüchtlingen eher rückläufig, so dass es uns glücklicherweise gelungen ist, dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten für die zuvor in Deelen untergebrachten Flüchtlingsfamilien zu finden", erläutert Bürgermeister Martin Mertens. Im Oktober 2015 hatte die allgemeine Notsituation bei der Unterbringung von Flüchtlingen eine besondere Hilfsmaßnahme der Gemeinde Rommerskirchen erforderlich gemacht. Nachdem mehr Menschen zugewiesen worden waren als erwartet, war eine Unterbringung in angemieteten Wohnungen nicht mehr möglich. So musste vergangenen Herbst die Turnhalle kurzfristig binnen weniger Stunden als Notunterkunft für Geflüchtete umgerüstet werden. Martin Mertens hatte damals alle Anwohner und betroffenen Vereine umgehend informiert.

In den Sommerferien wurde die Halle dann wieder "vereinskompatibel", wobei auch die Mitarbeiter des Bauhofs nicht über Langeweile zu klagen hatten. "Um alles auf den Sportbetrieb wieder vorzubereiten, mussten zum Beispiel die zuvor installierten Küchenzeilen wieder demontiert werden", sagt Daniela Parente, Amtsleiterin des Bereiches Gebäudemanagement.

(S.M.)
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