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Rommerskirchen
Vom kölschen Klüngel das "Netzwerken" lernen

Rommerskirchen. Gleich drei Mal "Kölsch" war jetzt für 34 Rommerskirchener in der Domstadt angesagt: Kölsches Getränk - Kölsche Sprache - Kölscher Klüngel. Mit Kölsch und festen Speisen stärkten sich die Kultur-Netzwerker zunächst in einem Brauhaus am Rudolfplatz, ehe es ins Volkstheater an der Aachener Straße ging, das vielen immer noch besser als Millowitsch-Theater bekannt ist.

Dort stand buchstäblich ein Stück aus dem Leben auf dem Programm: "Un luuter proper blieve", lautet der Titel eines kölschen Wirtschaftskrimis von Wolfgang Semrau, den die Kumede Theatergruppe des Heimatvereins Alt-Köln auf die Bühnenbretter brachte. Hier konnten die Rommerskirchener Theaterfans ihre "kölsche Sproch" auffrischen und vom "kölschen Klüngel" lernen, wie man "netzwerkt", sprich: bestehende Beziehungen zum eigenen Vorteil optimal nutzen kann.

"Man kennt sich, man belauert sich, man hilft sich", lautet das treffende Motto des Stücks, das ein echt kölsches Finale hat: Am Ende des "löstijen Krimis" klingen allerseits die Gläser und der Champagner fließt in Strömen, wie es sich gehört. Ehemals im Karneval konkurrierende Firmen schließen sich zusammen. Friede und Freude ziehen auch ohne den sprichwörtlichen Eierkuchen ein - sehr zur Freude des begeisterten Publikums. In beschwingter Laune trat die Rommerskirchener Besuchergruppe die Heimreise an.

(S.M.)
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