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Rommerskirchen
Vor dem Bau der B 59n wird alte Strecke saniert

Rommerskirchen: Vor dem Bau der B 59n wird alte Strecke saniert
Komplett gesperrt ist der Knotenpunkt von B 59 und K 26. Hier soll ab 2017 eine Ampelanlage für mehr Sicherheit sorgen. FOTO: Anja Tinter
Rommerskirchen. Gut ein Vierteljahr wird die Sanierung der Straßendecke dauern. Der Verkehr aus Grevenbroich wird ab Oktober durch Vanikum fließen. Von Sebastian Meurer

Die zu Beginn der Woche zwischen Sinsteden und Allrath an der Bundesstraße 59 mit dem Ziel einer umfassenden Sanierung der Straßendecke gestarteten Bauarbeiten werden noch eine ganze Weile andauern.

In Regie von Straßen NRW geht es aktuell zunächst darum, den teilweise maroden Radweg entlang der B 59 zu sanieren. Zudem werden die Anschlüsse der aus Richtung Neurath kommenden Landstraße 375 und der nach Oekoven führenden K 26 umgestaltet. Wie Bürgermeister Martin Mertens sagt, "geschieht dies im Vorgriff auf den Bau der B 59 n, die Ortsumgehung Sinstedens." Nach den Worten von Christoph Jansen, dem Leiter der in Mönchengladbach ansässigen Dependance Niederrhein von Straßen NRW, handelt es sich dabei auch um vorbereitende Maßnahmen für die Errichtung einer Ampel am Abzweig der jetzigen B 59 zur K 26. Mit der nämlich soll die Situation in diesem gefährlichen Bereich entzerrt werden, worauf sich Jansen und Bürgermeister Martin Mertens vor gut einem halben Jahr verständigt hatten.

"In absehbarer Zeit" solle auch die Ampel installiert werden, sagt Christoph Jansen, ohne bereits einen konkreten Termin nennen zu können. Der wird wohl erst im kommenden Jahr liegen, wie in der jüngsten Sitzung des Rommerskirchener Straßenverkehrsausschusses zu erfahren war.

Die Arbeiten an der B 59 werden Martin Mertens zufolge gut drei Monate dauern, was im Ausschuss zu einer Reihe von Wortmeldungen führte, die den Auswirkungen auf die Verkehrsteilnehmer galten. Die sind derzeit bereits deutlich zu spüren. im noch gut drei Wochen andauernden ersten Bauabschnitt sind die Fahrbahnen auf eine Breite von jeweils drei Meter reduziert worden. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 50 Stundenkilometer begrenzt und der Abzweig nach Oekoven komplett gesperrt.

Ab Anfang Oktober erfolgt dann die eigentliche Deckensanierung, und zwar in drei Schritten: Zunächst geht es um den Bereich von Sinsteden bis zum Knotenpunkt B 59/L 375, dann geht es weiter bis Allrath, und den Abschluss bildet dann der von Allrath bis zur A 540 führende Bauabschnitt. An jedem der Bereiche soll gut drei Wochen lang gearbeitet werden. Ab Oktober kann der gesamte Verkehr wie gewohnt in Richtung Grevenbroich fließen. In Fahrtrichtung Rommerskirchen wird die B 59 indes komplett gesperrt. Die Umleitung wird über die L 375 und die K 24 durch Vanikum zurück zur B 59n führen. Linienbusse und Rettungsfahrzeuge werden mit einer speziellen Technik ausgestattet und können die B 59 weiterhin auch in Fahrtrichtung Rommerskirchen nutzen.

Und die vor allem von vielen Sinstedenern lang ersehnte Umgehungsstraße? Christoph Jansen rechnet für September oder Oktober mit der Planfeststellung durch die Bezirksregierung, womit Baurecht geschaffen wäre. Daran, dass es dann auch das nötige Geld für den Bau des zweiten Teilstücks der B 59n geben wird, hegt Martin Mertens keinen Zweifel: "Das Geld ist schon durch die Priorisierung des Projekts im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen."

Quelle: NGZ
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