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Rommerskirchen
Weihnachtsbasar unterstützt seit 40 Jahren Hilfsprojekte in Kenia

Rommerskirchen. Kommenden Sonntag sind es genau 40 Jahre her, dass der Weihnachtsbasar im Pfarrheim St. Martinus erstmals seine Pforten öffnete. Seit vier Jahrzehnten unterstützt die katholische Pfarrgemeinde die Missionsstation im kenianischen Riruta unweit der Hauptstadt Nairobi. Konkret leisten die Käufer beim Weihnachtsbasar einen Beitrag zur Hilfe für die nicht weit von den Elendsvierteln entfernte Amani-Schule.

Elisabeth Niewrzella und ihr Helferteam haben für Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr wieder zahlreiche weihnachtliche Accessoires, Handarbeiten und kleine Präsente im Angebot. Auch mit Speis' und Trank werden die Besucher bestens bewirtet, Kuchenspenden sind herzlich willkommen. 1975 hatte eine Jugendgruppe erstmals den "Basar für Schwester Reinhilda" veranstaltet. Der Basar wurde später weitgehend von den Müttern der Jugendlichen organisiert, die zum Teil noch aktiv sind. Auch nach dem Tod der aus Butzheim stammenden Ordensschwester Reinhilda Schmitz im Jahr 1981 wurde er fortgeführt. Obwohl er offiziell nicht mehr nach Schwester Reinhilda heißt, ist er auch noch unter dieser ursprünglichen Bezeichnung bekannt.

"Nur, wenn wir den Kindern und Jugendlichen helfen, den Weg aus der Armut zu finden, haben sie eine Zukunft, aber dies ist uns nur möglich durch die Hilfe vieler Menschen in der Welt, denen diese Kinder nicht gleichgültig sind", sagt Schwester Damian Maria die Leiterin der Schule in Kenia, die Anfang 2014 auch in Nettesheim zu Besuch war. Auch diesmal kommt der gesamte Erlös des über die Pfarrgemeinde St. Martinus hinaus populären Weihnachtsbasars der Amani-Schule zugute: In den vergangenen Jahren kamen dabei jeweils stattliche Beträge von mehreren tausend Euro zustande.

(S.M.)
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