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Rommerskirchen
Weihnachtsmarkt kehrt nach vier Jahren zurück

Weihnachtsmarkt in Rommerskirchen kehrt 2016 nach vier Jahren zurück
Eine weihnachtliche Stimmung möchten Verwaltung und Händler am vierten Advent auf den Marktplatz zaubern. FOTO: Linda Hammer
Rommerskirchen. Die Vorbereitungen in einer Arbeitsgruppen laufen für einen Weihnachtsmarkt, der nach einer Pause wieder stattfindet. Von Klaus D. Schumilas

Aus Bele Hoppe klingen Bescheidenheit und Zuversicht gleichermaßen: "Wir starten jetzt erst einmal und schauen, wie es wird. Interesse und Resonanz sind jedenfalls gut", sagt die junge und agile Wirtschaftsförderin. Nach vierjähriger Pause bekommen die Rommerskirchener am 18. Dezember wieder einen Weihnachtsmarkt auf ihren Marktplatz gesetzt. Mit 14 Holzbuden hat der dann schon eine stattliche Größe. Dass sie nur einen Tag geöffnet haben werden, stört Hoppe nicht: "Wir fangen mal klein an", sagt sie. Mitten in der Vorbereitung stecken die Verantwortlichen im Rathaus und Handel auch für den verkaufsoffenen Sonntag am ersten Adventssonntag, 27. November.

Es ist der Runde Tisch, der diese beiden Themen im Wesentlichen anschiebt. Dieses Gremium, das Bürgermeister Martin Mertens und seine Wirtschaftsförderin aus der Not heraus im vergangenen Jahr unter dem korrekten Titel "Runder Tisch des Handels und der Dienstleistung" geboren haben. Es war eine Reaktion auf die Auflösung der "Wirtschaftsinitiative Rommerskirchen" (WIR) ein Jahr zuvor. Das, was zunächst nur als Provisorium gedacht gewesen ist, ist unerwartet gut eingeschlagen. "Viele Händler und Dienstleister sind bei den Treffen dabei und machen gern mit", sagt Hoppe. In den Jahren zuvor war die Bereitschaft, sich zu engagieren, immer weiter zurückgegangen.

Schon in der nächsten Woche gibt es am Donnerstag das nächste Treffen, bei dem der verkaufsoffene Sonntag weiter angeschoben und konkretisiert werden soll. "Für diesen Tag haben die beteiligten Händler eine Reihe von schönen Aktionen geplant." Nach jetzigem Stand werden 20 Händler und Dienstleister ihre Geschäfte geöffnet haben.

Während der verkaufsoffene Sonntag organisatorische Routine ist, fangen die Verantwortlichen beim Thema Weihnachtsmarkt nach der langen Pause fast bei Null an. Die "Unterkünfte" sind jedenfalls bereits gesichert: Optiker Sebastian Schümmer hat seine Kontakte nach Rheidt-Hüchelhoven spielen lassen, von wo aus die 14 zwei Mal drei Meter großen Holzbuden nach Rommerskirchen ausgeliehen werden. Eine Aktion, an der sich auch die Gemeinde finanziell beteiligt, um ihrerseits einen Beitrag für das Gelingen des Comebacks zu leisten. Zudem wird die Verwaltung, einschließlich Bürgermeister, sich selbst in einer der Holzhütten präsentieren. "Wer für Weihnachten zum Beispiel noch eine Tasse oder eine Taschenlampe mit Rommerskirchener Motiv benötigt, oder sich einfach nur informieren möchte, ist bei uns genau richtig", sagt Bele Hoppe. Der Weihnachtsmarkt an diesem einen Sonntag ist in der Zeit von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Zum Angebot in den Buden tragen Gastronomen ebenso bei wie umliegende Händler, die ihre Waren anbieten. Der Food-Truck, der dienstags auf dem Markt steht, ist auch mit dabei. Auf der Bühne sollen Chöre oder die Kreismusikschule Weihnachtliches singen und so mit für eine besondere Stimmung sorgen. Hoppe spricht von einem Weihnachtsmarkt "von Rommerskirchenern für Rommerskirchener. Hier steht der Inhaber noch selbst in der Hütte".

Langfristig, so sieht die Vorstellung im Rathaus aus, soll aus diesem Runden Tisch wieder eine andere Struktur werden, eine Händlergemeinschaft vielleicht in Vereinsform. "Das wäre sicher im Sinne der Unternehmer", glaubt Hoppe.

Quelle: NGZ
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