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Rommerskirchen
Wieder ein Einbruch bei der SG Rommerskirchen/Gilbach

Rommerskirchen: Wieder ein Einbruch bei der SG Rommerskirchen/Gilbach
Die Einbrecher haben wieder einiges zerstört. FOTO: Verein
Rommerskirchen. Drei Wochen nach dem letzten Fall wurde das Vereinsheim der Fußballer erneut von Kriminellen heimgesucht.

Und wieder ein böses Erwachen für die SG Rommerskirchen/Gilbach: Drei Wochen nach Karneval ist bei der SG Rommerskirchen/Gilbach in der Nacht von Montag auf Dienstag erneut eingebrochen worden.

Die Polizei nennt hier den Zeitraum von 21 Uhr bis 7.50 Uhr am Dienstagmorgen. Seit 2012 wurde das Clubheim am Gorchheimer Weg damit zum insgesamt siebten Mal von Einbrechern heimgesucht. "Auch diesmal wurde wieder extrem viel zerstört", vergleicht SG-Vorsitzender Karl-Heinz Wandke die beiden jüngsten Einbrüche. Der Gesellschaftsraum und angrenzende Räume wurden nach Wertsachen durchsucht. Gestohlen wurde zu Wochenbeginn ein Flat-Screen- Fernseher "Sharp 40", eine Tassimo -Küchenmaschine, ein Waffeleisen sowie Kaffee und Süßigkeiten.

Am Karnevalswochenende waren gleich zwei Fernseher gestohlen worden. Bei beiden Einbrüchen haben die Täter eine Spur der Verwüstung zurückgelassen, was ein Indiz dafür sein könnte, dass es bei beiden Einbrüchen dieselben gewesen sein könnten.

Auch diesmal werden die Fußballer den Schaden selbst begleichen müssen. Ihre Versicherung kommt für die Schäden nicht auf. "Es gibt in solchen Fällen nur Versicherungen, die so hoch sind, dass man sie nicht bezahlen kann", hatte Karl-Heinz Wandke nach dem bislang wohl schwersten Einbruch im Dezember 2014 gesagt. Damals lag der Schaden bei mehr als 5000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und konnte am Tatort Spuren sichern. Nun werden Zeugen gesucht, die Angaben zur Tat, zur Beute oder zu den Tätern machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter 02131 3000 entgegen.

Die SG Rommerskirchen/Gilbach hofft, dass sich womöglich durch Mundpropaganda auf die Spur der Täter kommen lässt. "Wir werden in jedem Fall etwas tun", kündigt Karl-Heinz Wandke Konsequenzen des Fußballvereins aus dem wiederholten Einbruch an. Diskutiert werden soll demnach darüber, das unbestreitbar recht abgelegene Gelände durch eine verbesserte Zaunanlage zu sichern oder aber über die Einrichtung einer Überwachungsanlage. Alles Dinge, die nicht wenig Geld kosten - was den Verein schmerzt, der knapp kalkulieren muss, nachdem er im Zuge der Installation des Kunstrasenplatzes 2013 das gesamte Sportgelände von der Gemeinde übernommen hatte.

(S.M.)
 
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