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Rommerskirchen
Wieder Stadtradeln in Rommerskirchen

Rommerskirchen. Bei der erstmaligen Teilnahme im vergangenen Jahr holten knapp 40 Teilnehmer, die über 11.500 Kilometer radelten, kreisweit einen beachtlichen vierten Platz für die Gemeinde.

Die Premiere im vergangenen Jahr soll keine Eintagsfliege gewesen sein: Daher will sich die Gemeinde auch in diesem Jahr an der Aktion "Stadtradeln" beteiligen, bei der sie 2017 anlässlich des 200. "Geburtstags" des Fahrrads erstmals mit von der Partie war.

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat sich Rommerskirchen damals beachtlich geschlagen und einige Kommunen im Kreisgebiet weit überholt. Am Ende sprang immerhin der vierte Platz vor Neuss, Kaarst und Grevenbroich heraus. "Die Person mit den meisten zurückgelegten Kilometern aus der Gemeinde Rommerskirchen ist knapp 700 Kilometer gefahren", berichtet der fürs Stadtradeln zuständige Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert.

Mitgemacht haben knapp 40 Rommerskirchener, aber auch Radler, die hier zwar nicht wohnen, jedoch arbeiten. Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September haben sie an 21 zusammenhängenden Tagen nicht weniger als 11.533 Kilometer erradelt. Auch ökologisch eine bemerkenswerte Angelegenheit, konnten so doch mehr als 1600 Kilogramm Kohlendstoffdioxid eingespart werden. Das Stadtradeln ist eine Kampagne des Klimabündnisses, dem über 1700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Erklärtes Ziel dieser Kampagne ist es, die Bürger für eine Nutzung des Fahrrads gerade auch im Alltag zu sensibilisieren. Nicht zuletzt wollen die Initiatoren auf dieser Basis die Themen von Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die Stadt- und Gemeindeplanung einbringen. Auch in diesem Jahr bleibt es beim genannten Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September. Sicher ist in jedem Fall, dass es in diesem Jahr teuer wird als 2017: Damals lief die Anmeldung über den Rhein-Kreis Neuss und kostete die Gemeinde gerade einmal 150 Euro.

Diese kostengünstige Variante entfällt dieses Mal, so dass Rommerskirchen bis zu maximal 900 Euro wird zahlen müssen. Gleichwohl sei die Teilnahme sinnvoll, wie Rudolf Reimert sagt: Dies gelte gerade vor dem Hintergrund der zertifizierten Fahrradfreundlichkeit der Gemeinde sowie der Möglichkeit, aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

(S.M.)
 
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