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Rommerskirchen
Willi Feil bleibt Vorsitzender der UWG

Rommerskirchen. UWG grenzt sich von SPD ab und kündigt Resolution zur Amprion-Höchstspannungsleitung an.

Willi Feil bleibt auch in den kommenden beiden Jahren Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG). Bei den turnusgemäß fälligen Neuwahlen bestätigten ihn die Mitglieder ebenso im Amt wie Geschäftsführer Norbert Hufschmidt, Kassierer Jesko Sprenger und Schriftführerin Kirsten Schaaf-Hufschmidt. Neu im Vorstand ist die stellvertretende Schriftführerin Heide Eisenacher-Franke. Um die Pressearbeit kümmert sich weiterhin die Fraktionsvorsitzende Ulrike Sprenger.

Ausführlich beschäftigte sich die UWG mit den Schwerpunkten ihrer künftigen politischen Arbeit. Im Rat will die UWG nach Ulrike Sprengers Worten eine Resolution einbringen, die sich für die Verlegung der geplanten Amprion-Höchstspannungsleitung unter die Erde ausspricht. Auch in Sachen des im "Muretal" möglichen Windparks und bei der noch nicht geklärten Konverterfrage will die UWG am Ball bleiben. Gleiches gilt hinsichtlich der in der Gemeinde lebenden Flüchtlinge: Der von der UWG organisierte Frühstücksbasar im Oktober soll dabei keine Eintagsfliege bleiben. "Ganze Autoladungen wurden angeliefert mit Kleidung, Decken, Spielsachen und haltbaren Lebensmitteln. Die konnten dann der Tafel übergeben werden", so Ulrike Sprenger.

Weitere wichtige Themen sind für die Unabhängigen der geplante Rettungswagen sowie die Jugendpolitik. Neben der Gewinnung neuer Mitglieder will sich die UWG verstärkt mit den sozialen Netzwerken wie Facebook beschäftigen, um dort für ihre Politik zu werben. Dabei grenzt sich die UWG auch von der SPD ab: "Zurzeit ,okkupiert' die SPD viele unserer Anregungen und erweckt sehr oft den Eindruck, dass es sich ausschließlich um ihre handelt", sagt Ulrike Sprenger unter anderem mit Blick auf die Initiativen in Sachen Freifunk, wo es im Sommer Anträge beider Fraktionen gab. Der UWG gehe es darum als "Ideengeber und Initiatoren wahrgenommen zu werden." Aus der Sicht von Ulrike Sprenger und ihrer Mitstreiter dürfe die UWG in der Öffentlichkeit nicht als "Anhängsel der SPD und anderer" erscheinen. Im Wahlkampf 2014 hatte sich die UWG für die Wahl des SPD-Bürgermeisters Martin Mertens ausgesprochen. Traditionell sieht sie sich jedoch nicht als Teil einer Koalition.

(S.M.)
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