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Solingen
100.000 Besucher zum Dürpel-Fest erwartet

Solingen: 100.000 Besucher zum Dürpel-Fest erwartet
Wenn das Wetter mitspielt, wird es beim Dürpelfest (hier ein Bild aus dem Vorjahr) beim Flanieren über die Düsseldorfer Straße wieder eng. FOTO: Stephan Köhlen
Solingen. Bei der 43. Auflage des Volksfestes in Ohligs besteht diesmal Glasverbot. Die Maßnahme soll für mehr Sicherheit sorgen. Von Uwe Vetter

Musik gibt es wieder reichlich auf dem Dürpelfest. Und das gleich auf fünf Bühnen. Ute Morsbach-Michels, Philipp Müller und Timm Kronenberg sorgen bei der 43. Auflage des Volksfestes vom 19. bis 21. Mai wieder für ein vielfältiges Programm auf den Bühnen am Bremsheyplatz, Forst-, Grün- und Wittenbergstraße sowie "im Süden von Ohligs". Auf der Düsseldorfer Straße sorgt zum vierten Mal die "DürpelFestLounge" für ein "etwas anderes" Konzept und Angebot des city-art-projects von Timm Kronenberg. "Beim Musikprogramm ist für jeden Geschmack etwas dabei", verspricht die Projektleiterin des Dürpelfestes, Gloria Göllmann.

Für Ute Morsbach-Michels war es diesmal wichtig, einmal neuen Bands eine Chance für einen Auftritt in Ohligs zu geben. Das hat sie bei den Verpflichtungen umgesetzt - mit Ausnahme der Band "Der letzte Schrei" werden die Dürpel-Besucher bei der 43. Auflage des beliebten Volksfestes "alles neue Bands hören und sehen". Unter anderem sind das die "Ochmoneks", "The Memories" oder "Die Versenker". Philipp Müller vom Gasthaus Schaaf setzt auf der Bühne Forststraße an allen drei Tagen auf "Gus Myers". Zu hören sein werden hier aber auch "Mike and The Waiters" und "Bakers Breeze". Und Timm Kronenberg freut sich unter anderem auf "The Real FUNKtion", oder "Down Town mit Hermann Daun" und das "Café Acustic".

Rund 100.000 Besucher erwarten die Veranstalter von der Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG) an den drei Festtagen. Damit alles rund über die Bühne geht, haben die Veranstalter zusammen mit Polizei, Feuerwehr, dem Stadtdienst Ordnung sowie privaten Sicherheitskräften ein Sicherheitspaket geschnürt. "Es ist für alles gesorgt. Der Spaß soll an erster Stelle stehen", sagt Gloria Göllmann und ergänzt: "Das Dürpelfest ist ein Bürgerfest, auf dem gemeinsam gefeiert wird. Das Fest dient auch der Völkerverständigung."

Mit zur Sicherheit beitragen soll beispielsweise ein von der Stadt zum ersten Mal erlassenes Glasverbot. Das bedeutet, dass Gläser und Glasflaschen in der Zeit vom 19. Mai (0 Uhr) bis 21. Mai (24 Uhr) außerhalb geschlossener Räume nicht benutzt oder mitgebracht werden dürfen. "Wir kontrollieren das im Bedarfsfall", kündigt Kai Wissmann vom Stadtdienst Ordnung an. Grund für die Verfügung sei die hohe Besucherzahl beim Dürpelfest. Im Gedränge sei immer wieder Glas zu Bruch gegangen, Besucher trugen Schnittverletzungen davon. Und auch bei alkoholbedingt steigender Aggressivität kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen mit Glasflaschen. "Deshalb haben wir uns in diesem Jahr entschlossen, Glas vollständig vom Dürpelfest zu verbannen", sagt Beigeordneter Jan Welzel.

Wer sich nicht daran hält, dem droht die Beschlagnahmung der Glasflaschen durch vor allem in den Abendstunden verstärkt vertretene Mitarbeiter vom Ordnungsamt und der Polizei. "Der Stadtdienst Ordnung ist allein mit zehn Mitarbeitern im Einsatz", sagt Kai Wissmann.

Am Freitag und Samstag bis 22.30 Uhr sowie am Sonntag, 21. Mai, bis 22 Uhr ist das Dürpelfest geöffnet. Neben rund 100 Ständen vor allem mit Getränken und Speisen wird das Dürpelfest auch wieder von den Schaustellern geprägt, denn die Kirmes ist seit jeher fester Bestandteil. "Gut die Hälfte der Stände werden von Vereinen betrieben", sagt Frauke Pohlmann vom OWG-Vorstand. Das Ziel des Dürpelfestes sei für Projektleiterin Gloria Göllmann klar: "Ohligs beleben und nach vorne bringen".

duerpelfest-ohligs.de

Quelle: RP
 
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