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Solingen
1,26 Millionen Euro für die Burger Ortsdurchfahrt

Solingen. Über einen warmen Geldsegen kurz vor Weihnachten kann sich die Stadt Solingen freuen: Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher überreichte Oberbürgermeister Tim Kurzbach einen Förderbescheid in Höhe von rund 1,26 Millionen Euro für Maßnahmen zur Stadterneuerung. Die Landesmittel fließen insbesondere in die gestalterische Aufwertung der Ortsdurchfahrt in Unterburg (Eschbachstraße).

"Im Rahmen der Städtebauförderung stärken wir für die Menschen die Verbindung zwischen dem historischen Bauwerk, dem modernen Leben im Stadtteil und der liebenswerten Landschaft", erklärte Birgitta Radermacher. Verwaltungschef Kurzbach betonte: "Ich freue mich, dass wir den Stadtteil Burg umfassend nach vorne bringen können. Die Sanierung des Schlosses läuft, der Hochwasserschutz kommt, und bald werten wir Unterburg auf."

Bisher lässt die Eschbachstraße im Ortskern von Unterburg den Fußgängern und anderen nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern wenig Platz. Das soll sich ändern. Die Fahrbahn soll minimiert und die barrierefreien Gehwege verbreitert werden. "Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Solingen arbeiten hier Hand in Hand, um Heimat vor Ort mit den Bürgern zu gestalten. Wenn alle Partner - wie hier in Solingen - an einem Strang ziehen, können Projekte umgesetzt werden, die Heimat bewahren und zugleich nach vorne entwickeln", sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Solingen hat für Burg ein Stadtentwicklungskonzept aufgestellt. Ziel ist es, den Stadtteil als lebenswerten Wohn- und Arbeitsstandort zu erhalten und weiter aufzuwerten. Hierbei soll die Anlage von Schloss Burg einen wesentlichen Beitrag leisten. Das Handlungskonzept sieht ein Maßnahmenbündel von rund 38 Millionen Euro vor, wovon rund 13 Millionen Euro für Maßnahmen im Bereich Städtebauförderung vorgesehen sind.

(uwv)
 
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