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Solingen
14 Verletzte an Hauptschule Krahenhöhe

Großeinsatz an Hauptschule Krahenhöhe in Solingen
Großeinsatz an Hauptschule Krahenhöhe in Solingen FOTO: Martin Kempner
Solingen. An der Hauptschule Krahenhöhe in Solingen hat es am Donnerstag einen Großeinsatz von Rettungskräften gegeben: Offenbar ist durch eine Stickbombe ein erhöhter Wert an Buttersäure entstanden. 14 Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Schule bleibt auch am Freitag geschlossen. Die Polizei ermittelt.

Rund 80 bis 90 Rettungskräfte aus Solingen, Remscheid, Wuppertal und dem Kreis Mettmann waren vor Ort, berichtete ein Feuerwehrsprecher unserer Redaktion. Die Feuerwehr wurde gegen 10 Uhr alarmiert und räumte die komplette Schule. Die Räume wurden gelüftet.

Mehrere Schüler hatten über Übelkeit geklagt. Notärzte untersuchten die Schüler, 14 Jugendliche  wurden in Krankenhäuser gebracht. Die anderen Schüler wurden nach Hause entlassen. Auch am Freitag bleibt die Schule laut Feuerwehr geschlossen. Proben des ausgetretenen Stoffes wurden am Nachmittag zur Analytischen Taskforce der Feuerwehr nach Köln gebracht. Auch der Beigeordnete Robert Krumbein machte sich ein Bild von der Lage vor Ort. 

In Wuppertal rückten Feuerwehr und Polizei gegen 14 Uhr zu einer Schule An der Blutfinke ebenfalls wegen Stinkbomben aus. Die Schule wurde geräumt und einige Schüler wegen Übelkeit nach Hause geschickt. Im Gebäude fanden die Einsatzkräfte zertretene Ampullen mit übelriechender Flüssigkeit.

Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

(vpa)