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Feuerwehr-Einsätze
330 Heuballen brennen - Polizei vermutet Brandstiftung

Feuerwehr löscht brennende Heuballen
Feuerwehr löscht brennende Heuballen FOTO: Patrick Schüller
Solingen / Remscheid. Zwei größere Brandeinsätze in nur wenigen Kilometern Entfernung haben die Feuerwehr und Polizei in Atem gehalten: In Höhrath brannten in der Nacht auf Mittwoch etwa 80 Heuballen, auf einem Feld in Remscheid an der Westhausener Straße waren es rund 250. Von Guido Radtke

Um 21.18 Uhr wurde die Solinger Feuerwehr alarmiert. Durch die starke Rauchentwicklung der etwa 80 in Brand geratenen Heuballen an der Straße Angerscheid mussten zwei angrenzende Häuser geräumt werden. Die Bewohner konnten später wieder unverletzt zurückkehren.

Weil das Feuer nur etwa fünf Meter vom Waldrand entfernt war, wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut. Vier Trupps mit rund knapp 40 Einsatzkräften der Feuerwehren Solingen und Wermelskirchen sowie der freiwilligen Einheit Oberburg arbeiteten in der Nacht mit Atemschutzmasken und Filtern.

Am Mittwochmittag musste die Feuerwehr nochmals nach Höhrath ausrücken. Unter der starken Sonneneinstrahlung drohten einzelne Glutnester, das Feuer neu zu entfachen. Auch in Westhausen kann die Feuerwehr nicht abrücken. Der Einsatzleiter geht davon aus, dass die Lage vermutlich erst im Laufe des Donnerstags endgültig unter Kontrolle sein wird.

In Remscheid waren etwa eine Stunde später gegen 22.15 Uhr 250 Heuballen in Brand geraten. Die Westhausener Straße war während der Löscharbeiten gesperrt.

Der Sachschaden wird auf zusammen rund 21.000 Euro geschätzt. In beiden Fällen dauern die Ermittlungen zur Brandursache an.

Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, sucht die Kriminalpolizei Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich Solingen-Burg und Remscheid-Westhausen geben können. Hinweise an die Polizei unter Telefon 0202-2840.

 
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