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Solingen
Aktionswoche der Schuldnerberatungsstellen

Solingen. Die Schuldner- und Insolvenzberatung des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Solingen beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatungsstellen von heute bis zum 23. Juni. Dazu bieten die Mitarbeiterinnen am Donnerstag, 22. Juni, einen "Tag der offenen Schuldnerberatung" an. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr können interessierte Solinger an diesem Tag ohne Termin in das Haus der Evangelischen Kirche, Kasernenstraße 21-23, kommen und ihre drängendsten Fragen stellen.

In diesem Jahr steht die Aktionswoche unter der Überschrift "Überschuldete brauchen starke Beratung". Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine fachlich gute und nachhaltige Schuldnerberatung, die jedem betroffenen Bürger kostenfrei zugänglich ist. In Solingen ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen mit der Stadt eine Vereinbarung getroffen worden, die Empfängern von Arbeitslosengeld II und Grundsicherung eine für die Ratsuchenden kostenfreie Schuldnerberatung ermöglicht.

Über diesen Personenkreis hinaus werden beim Diakonischen Werk in der Schuldnerberatung auch andere Arbeitnehmer, Rentner und Bezieher von Arbeitslosengeld I kostenfrei beraten. Dieses Beratungsangebot wird weitgehend aus Kirchensteuermitteln des Evangelischen Kirchenkreises Solingen finanziert. "Uns erreichen mehr Beratungsanfragen, als wir erfüllen können", bedauert Ursula Ring, Schuldnerberaterin des Diakonischen Werks. "Wir würden gerne unsere Kapazitäten ausweiten, aber uns fehlen die Mittel dazu."

(red)
 
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