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Solingen
Arbeitskreis plant Eltern-Haltestellen vor Schulen

Solingen. Die vom Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) geforderten Eltern-Haltestellen vor Schulen werden konkret geprüft.

Wie VBE-Vorsitzender Jens Merten gestern unserer Redaktion berichtete, ist ein entsprechender Arbeitskreis mit der Stadtverwaltung und der Polizei unter der Federführung der Straßenverkehrsbehörde gegründet worden. Dieser erstelle ein Konzept zur Einrichtung von Aus- und Einstiegszonen beziehungsweise zu ergänzenden Parkregelungen vor Schulen. "Im Folgenden soll dann in Zusammenarbeit mit den Schulen die Möglichkeit der Umsetzung von weiteren Maßnahmen geprüft werden", teilte Merten mit.

Auch in Solingen chauffieren zahlreiche Eltern ihre Kinder mit dem Auto quasi bis vors Schultor - und sorgen so vor den Unterrichtsgebäuden für gefährliche Situationen. "Unter dem stressigen und gefährlichen Chaos während der Hol- und Bringsituationen leiden jeden Morgen unzählige Kinder und Lehrer - und auch Eltern", betonte Merten. Der VBE will gegensteuern mit der Aktion "Verkehrssicherheit an Solinger Schulen" und hat dazu eine Umfrage an Schulen durchgeführt.

Dem Stadtdienst Mobilität, Verkehr und Planung, der ebenfalls an der Sicherheitsaktion beteiligt ist, sprach der Lehrerverbandsvorsitzende zudem ein "großes Lob" aus. So sind beziehungsweise werden Tempo-30-Zonen eingerichtet im Bereich der Alexander-Coppel-Gesamtschule, Grundschule Gerberstraße, Geschwister-Scholl- und Friedrich-Albert-Lange-Schule, zudem im Bereich Westersburg und Uhlandstraße.

(tws)
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