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Solingen
Arne Friedrich ist begeistert von Gräfrath

Solingen: Arne Friedrich ist begeistert von Gräfrath
Der frühere Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich präsentierte sich im Modeunternehmen Walbusch als lockerer Gesprächspartner. FOTO: mak
Solingen. Der 82-fache deutsche Fußball-Nationalspieler und Markenbotschafter von Walbusch stellte sich bei seinem Besuch im Hauptgeschäft des Unternehmens den Fragen vieler Fans.

Auf die unterschiedlichsten Fragen der Solinger wusste der prominente Gast eine Antwort: "Wie viele Hemden haben Sie im Schrank?", wollte eine Frau wissen. "35", entgegnete Arne Friedrich prompt, verriet allerdings: "Ich hatte mit dieser Frage gerechnet, deshalb habe ich zuhause nachgezählt." Der 82-fache deutsche Nationalspieler, dessen Gegenwart Erinnerungen an große Fußballmomente, vor allem bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 sowie bei der Europameisterschaft 2008 weckte, präsentierte sich bei seinem Besuch im Solinger Hauptgeschäft von Walbusch am Samstag, wie Fans ihn stets kannten - als lockerer und eloquenter Gesprächspartner.

"Er ist einfach unheimlich sympathisch", sagte Besucherin Raphaela Thebing. Ihr neunjähriger Sohn gestand zwar, er habe an die Turnierspiele des zuverlässigen und immer fairen Verteidigers keine Erinnerungen, aber ein Autogramm nahm er gerne mit. Und am Bundesliga-Tippspiel "Alle gegen Arne" beteiligte sich die Familie auch. Für den Gewinner lobte Walbusch ein Freizeit-Outfit im Wert von 500 Euro aus. Seit Beginn des Jahres blickt Friedrich, der als Profi für Arminia Bielefeld, Hertha BSC Berlin und den Vfl Wolfsburg tätig war, von den Plakaten des bekannten Modeunternehmens herab - und ist dabei nicht das erste Fußballidol: Bereits Ehrenspielführer Fritz Walter warb für Walbusch.

Die Fragen der Besucher beschäftigten sich mit Friedrichs derzeitiger Tätigkeit als Co-Trainer der deutschen U 18-Auswahl und seinem sozialen Engagement, unter anderem für Menschen mit der Krankheit Mukoviszidose. Auch zu den Klischees von eitlen, allzu modebewussten Profis und ihren Kabinenritualen äußerte er sich. "Bei Manchen wird eben noch mal der Bart gekämmt oder Gel in die Haare geschmiert", erklärte er. Andere dagegen, wie zum Beispiel der frühere Nationaltorwart Jens Lehmann, hätten in der Kabine nie vor dem Spiegel gestanden. "Der ist einfach raus auf den Rasen gelaufen."

Lobende Worte fand Friedrich nicht nur für Walbusch, das er als bodenständiges Familienunternehmen bezeichnete, sondern auch für den Gräfrather Ortskern, in dem er den Vorabend der Fragestunde verbracht hatte: "Das ist wirklich ein sehr netter Ort, an dem ich mich absolut wohl gefühlt habe." Die Zusammenarbeit zwischen Friedrich und Walbusch wird mindestens noch bis Ende des Jahres weiterlaufen. Eine Fortsetzung ist möglich.

Auch unabhängig vom prominenten Besuch herrschte viel Betrieb im Geschäft an der Martinstraße: Dessen regelmäßige Öffnung an Samstagen seit Anfang März hat sich als Erfolg erwiesen, wie auch Geschäftsführer Dr. Bert Hentschel betonte: "Es läuft wie erwartet gut." Jahrelang hatte Walbusch vergeblich für die neue Öffnungszeit gekämpft, ehe schließlich eine Änderung der Bauleitplanung im Gewerbegebiet Scheuren den Weg frei machte.

(ied)
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