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Solingen
Ausstellung von Markus Karstieß im Siza-Pavillon

Solingen. Am 10. April wird im Siza-Pavillon auf der Raketenstation der Insel Hombroich um 11 Uhr die Ausstellung "Irden" des Solinger Künstlers Markus Karstieß eröffnet. Karstieß traf 2005 im Fontana-Pavillon auf der Raketenstation auf Lucio Fontanas Keramik-Relief Il Sole (1952) - eine Begegnung, die sein Werk fortan entscheidend prägen sollte. In einer heutzutage seltenen Konzentration auf einen Werkstoff entwickelte er in der Folgezeit seine eigene bildhauerische Sprache mit dem Material Keramik.

Die Ausstellung "Irden" zeigt Skulpturen aus verschiedenen Werkgruppen dieser Periode bis hin zu neuesten Arbeiten und zeichnet so Karstieß' künstlerische Entwicklung bis in die Gegenwart nach. Das Thema der Bemächtigung und Erschaffung von Raum, ein Schwerpunkt im Werk von Karstieß, ist auch zentral für die Stiftung Insel Hombroich. Der Solinger geht davon aus, dass man der Erde etwas zurückgeben muss, wenn man ihr etwas wegnimmt, und dass Bauen die Versöhnung des Menschen mit der Natur ist. Mit keramischen Architekturen lotet Karstieß überdies die Grenzen der Verarbeitungsmöglichkeiten seines bevorzugten Materials aus. Die Ausstellung "Irden" ist bis zum 7. August auf der Raketenstation zu sehen.

(mit)
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