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Solingen
Bauarbeiten am Galileum laufen langsamer an

Solingen. Die Arbeiten am neuen Galileum, das in und auf dem Gelände rund um den alten Kugelgasbehälter in Ohligs entstehen soll, kommen nicht so schnell voran wie vorgesehen. "Sie laufen derzeit nur schleppend und verzögern sich gegenüber den ursprünglichen Planungen nun schon um gut vier Wochen." Wie die Walter-Horn-Gesellschaft als Betreiber des neuen Solinger Planetariums mit angeschlossener Sternwarte jetzt weiter mitteilte, sei die Situation nicht "so recht zufriedenstellend". Von Günter Tewes

Gleichwohl bleibt es trotz aller Verzögerungen am Termin der Grundsteinlegung. Dieser soll am 27. September nachmittags auf der Baustelle an der Tunnelstraße erfolgen; abends wird diese wichtige Etappe dann in der Ohligser Geschwister-Scholl-Schule, Kooperationsschule des Galileums, angemessen gefeiert.

Den Grund für die derzeitige Bauverzögerung nannte das verantwortliche Unternehmen der Walter-Horn-Gesellschaft nicht. Die Firma versicherte aber, den Zeitverzug im Laufe der Bauphase wieder ausgleichen zu wollen.

Offensichtlich gestalten sich aber die Arbeiten beim Einrichten der Baustelle auf dem früheren Gelände eines Gaswerkes wegen des Altlasten-Risikos mit entsprechend strengen Auflagen ziemlich umfangreich. "Alle Beteiligten gehen eben lieber auf Nummer sicher", erklärten die Macher des Planetariums, die nach den umfangreichen Voruntersuchungen allerdings keine kritischen Belastungen erwarten. Dr. Frank Lungenstraß, Geschäftsführer der Walter-Horn-Gesellschaft, hatte unlängst bereits betont: "Wir rechnen nicht damit, dass wir auf giftige Stoffe stoßen." Ziel ist, dass Galileum Solingen Ende 2017 zu eröffnen.

Rund 6,3 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten. Etwa zwei Drittel davon werden durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

Quelle: RP
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