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Solingen
Bauland in Solingen noch vergleichsweise günstig

Solingen. Die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen: Der Markt in Nordrhein-Westfalen und auch in Solingen reagiert darauf mit steigenden Preisen. Das geht aus dem NRW-Grundstücksmarktbericht 2016 des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte hervor, den Kommunalminister Ralf Jäger gestern vorstellte. "Das Interesse an den eigenen vier Wänden ist immer noch hoch", so sein Fazit. Von Günter Tewes

Der Preis für Solingen bei Erstverkäufen von Wohneigentum pro Quadratmeter in mittleren Wohnlagen wird in dem Bericht mit 2750 Euro angegeben. Zum Vergleich: Düsseldorf ist beim Wohneigentums-Erstverkauf am teuersten. Der Quadratmeter Wohnfläche kostet dort in mittlerer Lage 4308 Euro. An zweiter und dritter Stelle stehen Köln mit 3760 Euro pro Quadratmeter und Hilden mit 3520 Euro pro Quadratmeter.

Für Reihenendhäuser und Doppelhaushälften werden bei einem Neubau in Solingen durchschnittlich 345.000 Euro gezahlt. Auch hier sind die Regionen Düsseldorf und Köln bei einem Preisniveau von 427.000 Euro beziehungsweise 379.000 Euro Spitzenreiter. Das gilt auch für die Baulandpreise. Für den Quadratmeter in mittleren Wohnlagen wird in der Landeshauptstadt 620 Euro erzielt, und in Köln 480 Euro.

Im Vergleich dazu sind die Bodenpreise in der Klingenstadt noch durchaus günstig. So kostete der Baugrund für ein freistehendes Einfamilienhaus in mittlerer Wohnlage im vergangenen Jahr rund 250 Euro pro Quadratmeter. Gleichwohl sind die Preise für Wohnbaugrundstücke in Solingen gegenüber 2014 um rund vier Prozent gestiegen. In Hilden wären fürs baureife Grundstück pro Quadratmeter jedoch schon 400 Euro zu zahlen, in Monheim 310 sowie in Langenfeld und Haan 390 beziehungsweise 325 Euro. Teurer als Solingen sind ebenso Leichlingen (270 Euro) und Erkrath (280 Euro). Wermelskirchen und Remscheid sind mit 205 beziehungsweise 155 Euro indes preiswerter als die Klingenstadt.

Angesichts dieser Preisspanne hatte der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Solingen im Vorfeld bereits den Schluss gezogen, dass Investitionen in den Wohnungsbau in der Klingenstadt attraktiv seien.

Quelle: RP
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