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Solingen
Baustelle: Teil 2 der Hauptverkehrsachse

Solingen: Baustelle: Teil 2 der Hauptverkehrsachse
Zwei Fahrspuren stadteinwärts und in Höhe des Rathauses weiter eine Linksabbiegespur in die Merianstraße wurden auf der Baustelle Konrad-Adenauer-Straße eingerichtet. Stadtauswärts führen ebenfalls zwei Fahrspuren. FOTO: Stephan Köhlen
Solingen. Der neue Fußgängerüberweg in Höhe des Theater und Konzerthauses wird in den kommenden Wochen angelegt. In den Sommerferien werden die Rampen des Tunnels Potsdamer Straße abgebrochen und der Tunnel geschlossen. Von Uwe Vetter

30.000 bis 40.000 Fahrzeuge fahren täglich auf der Konrad-Adenauer-Straße. Sie ist die wichtigste Hauptverkehrsachse durch die Innenstadt, und nachdem der zweite Bauabschnitt für den Umbau dieser Straße nach Ostern aufgenommen wurde, mussten Autofahrer hin und wieder morgens wie abends baustellenbedingt Beeinträchtigungen in Kauf nehmen.

Immer dann, wenn eine der beiden Fahrspuren in beiden Richtungen aus bautechnischen Gründen gesperrt werden mussten. "In verkehrsarmen Zeiten wird eine Spur eingezogen, falls dies erforderlich ist", sagt Anke Klink, Projektleiterin vom Stadtdienst Planung, Mobilität und Denkmalpflege. Grundsätzlich stünden in beiden Richtungen aber zwei Spuren zur Verfügung.

Die Arbeiten an der Konrad-Adenauer-Straße gehen gut voran. Am Montag, 23. Mai, wird ein weiterer Abschnitt in Angriff genommen - die Leitungsverlegung unter dem Gehweg zwischen den Häusern 66 und 84 stehen auf dem Programm. Fußgänger erhalten einen von der Fahrbahn abgetrennten Notgehweg. Weil Baugeräte auf dem Parkstreifen aufgestellt werden müssen, werden die drei Taxihalteplätze von dort auf den Streifen vor der Hausnummer 86a in Richtung Schlagbaum verschoben.

Der zweite Bauabschnitt insgesamt ist technisch aufwändiger als der erste, der vom Rathaus bis zur Mummstraße reichte. Wie beim ersten Bauabschnitt sind auch beim zweiten 18 Monate Bauzeit berechnet worden - eine frühere Fertigstellung wie beim ersten ist durchaus möglich. "Wenn wir einen milden Winter bekommen", schränkt Anke Klink ein.

Sie hat die in den kommenden Wochen anstehenden Arbeiten mit dem Bauunternehmen und anderen Beteiligten wie beispielsweise Stadtwerke oder Telekom abgesprochen und festgelegt. Ein Rädchen muss hier ins andere greifen, Termine müssen eingehalten werden, sonst gerät der reibungslose Ablauf auf der Großbaustelle ins Wanken. "Der neue Fußgängerüberweg in Höhe des Theater und Konzerthauses wird voraussichtlich ab dem 1. Juni zunächst provisorisch angelegt", erklärt Anke Klink. Ist dieser Überweg vorhanden, kann die Bushaltestelle vor dem Rathaus auf dem Parkstreifen zwischen der Einmündung Potsdamer Straße und Christians-Villen eingerichtet werden, in unmittelbarer Nähe des an der Konrad-Adenauer-Straße 62 liegenden Baubüros. "Verbunden mit der Verlegung der Haltestelle ist natürlich auch die Verlagerung der Oberleitungen für die Busse", sagt Projektleiterin Anke Klink.

In den Schulsommerferien vom 11. Juli bis 23. August wollen sich die Bauarbeiter dann auch den Tunnel Potsdamer Straße vornehmen. Voraussetzung für diese Arbeiten ist der neue Fußgängerüberweg vor dem Theater. "Die Rampen werden abgebrochen und der Tunnel geschlossen. Die Tunnelröhre selbst bleibt bestehen - analog zur geschlossenen Unterführung am Graf-Wilhelm-Platz", sagt Anke Klink. Neue Leitungen auf der Potsdamer Straße, vor der Seniorenresidenz und in der Merianstraße verlegen - auch diese Arbeiten sind Bestandteil des zweiten Bauabschnitts für den Umbau der Konrad-Adenauer-Straße.

Unabhängig davon geht die Neugestaltung des Theaterumfeldes über die Bühne. Unter anderem der Aufzug im Atrium des Theaters soll noch in diesem Jahr fertig sein.

Eine Alternative zur einst geplanten Treppe am Theater gibt es gleichwohl noch nicht. Die politischen Gremien - Bezirksvertretung Mitte, Planungsausschuss, Haupt- und Personalausschuss und letztlich der Stadtrat am 23. Juni - wollen hier die Vorgehensweise abstimmen.

Quelle: RP
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