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Solingen
Beim Busfahren steht Sicherheit an erster Stelle

Solingen: Beim Busfahren steht Sicherheit an erster Stelle
Mobilitätstag der Stadtwerke für Senioren. Peter Guck (r.) von den Stadtwerken mit Scooter-Fahrer Karlheinz Dawidowski. FOTO: Martin Kempner
Solingen. "Eine Busfahrt kann durchaus problematisch sein, das gilt nicht nur für behinderte oder ältere Menschen, auch bei einem Kinderwagen steht die Sicherheit an erster Stelle", sagte Peter Guck, Inklusionsbeauftragter der Stadtwerke. Von Wolfgang Günther

Er hatte im vorigen Jahr die Idee für den Mobilitätstag des Solinger Verkehrsunternehmens, der gestern zum zweiten Mal in der Zeit von 8 bis 14 Uhr auf dem Neumarkt veranstaltet wurde. Zwei der neuen dreitürigen Busse standen für den Aktionstag bereit. "Unser Verkehrsbetrieb transportiert Menschen mit Rollstühlen, Skootern und Rollatoren, jeder Fahrgast sollte wissen, wie man im Bus sicher steht oder sitzt", so Guck.

Durch die Präsenz der Busse konnten die Interessenten die Tipps über das richtige Einsteigen mit ihren Geh-Hilfen und das Einfahren in den Bus über die ausziehbare Platte für Rollstühle und Skooter gleich in der Praxis ausführen. "Es gibt wichtige Regeln beim Fahren mit dem Bus, wichtig ist eben vor allem der sichere Halt", meinte Peter Guck.

Auch die Busfahrer der Stadtwerke werden regelmäßig im Umgang mit ihren Fahrgästen geschult, sie erleben in einem speziellen Simulationsanzug bei einer Probefahrt beispielsweise hautnah, welche Probleme ältere und behinderte Menschen im Bus haben können.

Für Silke Rampe sind die Schulungen für Fahrer und Fahrgäste erfolgreich, "natürlich müssen die Fahrerinnen und Fahrer auch ihren Fahrplan einhalten, wir sind aber stolz darauf, dass wir seit einigen Jahren keinen Unfall mehr in einem unserer Fahrzeuge gehabt haben", sagte die Sprecherin der Verkehrsbetriebe.

Am Mobilitätstag war eine kleine Zeltstadt auf dem Neumarkt aufgebaut. Neben dem Sicherheitstraining informierten die Stadtwerke auch über ihre weiteren Angebote. Mitglieder des Seniorenbeirats und des Beirats für Menschen mit Behinderung waren ebenso wie die Polizei vor Ort.

Die Verkehrswacht hatte eine Hindernisbahn für Rollatoren aufgebaut, das Sanitätshaus Köppchen baute einen kurzen, aber wackeligen Parcours für Rollatoren und ihre Benutzer auf. "Wir informieren hier über unsere Möglichkeiten im Reha-Sport und haben für Rentner besondere Angebote im Fitnesstraining", sagte zudem die Therapeutin Rebecca Kordt von der Physiotherapie Boos am Neumarkt.

Quelle: RP
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