| 00.00 Uhr

Solingen
Bergischer Anlauf für neue Regionale

Solingen. Aufsichtsrat der Bergischen Struktur- und Entwicklungsgesellschaft stimmte gestern einer Bewerbung zu. Von Henning Röser

Gemeinsam mit weiteren Partnern wollen sich Remscheid, Solingen und Wuppertal erneut um den Zuschlag für eine Regionale bewerben. Angepeilt wird das Jahr 2025. Das beschloss gestern der Aufsichtsrat der Bergischen Struktur- und Entwicklungsgesellschaft (BSW). Der Beschluss fiel unter Vorbehalt, die Räte der drei Städte müssen noch zustimmen.

Das Strukturförderprogramm des Landes NRW findet alle zwei Jahre statt und bringt viel Geld in die jeweiligen Regionen. 2006 hatte die erste Regionale im Bergischen Städtedreieck stattgefunden. Die Städte realisierten mit Millionenhilfe vom Land eigene Projekte, wirkten aber auch zusammen. Der Umbau des Hauptbahnhofes war das zentrale Thema in Remscheid. Mit dem Brückenpark Müngsten, der nach einer Umgestaltung des Areals an der Wupper zum Besuchermagnet wurde, entwickelte das gemeinsame Projekt der drei Städte die größte Strahlkraft.

Die Regionale stärkte auch die bergische Zusammenarbeit. Aus der Regionale 2006-Agentur wurde die Bergische Struktur- und Entwicklungsgesellschaft, in der die Städte größere Projekte planen und sich touristisch gemeinsam vermarkten. Auf der Immobilienmesse Expo Real in München im Oktober sei erstmals über eine erneute Bewerbung gesprochen worden, sagt Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Vorsitzende Gesellschafter-Versammlung und des BSW-Aufsichtsrates.

"Wir können nicht mit dem gleichen Konzept wie beim letzten Mal antreten", sagt Mast-Weisz. Der Wettbewerb um die Fördermillionen werde hart sein, viele Regionen wollen an die gut gefüllten Fördertöpfe des Landes. Unterscheiden soll sich auch das Team, das für die Regionale antritt. So wird überlegt, ob einige der Städte, die sich in diesem Jahr erfolgreich mit einem Konzept beim Projekt "Stadt Umland" des Landes NRW beworben haben, sich auch mit den "Bergischen Drei" um die Regionale bewerben sollen.

Klar ist: Die Nachbarn aus dem rheinisch-bergischen und dem oberbergischen Kreis werden nicht dabei sein. Sie planen eine eigenständige Bewerbung.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Solingen: Bergischer Anlauf für neue Regionale


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.