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Solingen
Bischoff beteiligt sich bei Protest im Europaparlament

Solingen. Ariane Bischoff, im Solinger Oberbürgermeister-Büro zuständig für das strategische Thema "Nachhaltige Entwicklung", war mit rund 80 anderen Vertretern von Kommunen aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland in Brüssel, um dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, die Besorgnis vieler Menschen in Europa um die atomare Sicherheit vorzutragen und ein Auskunftsersuchen vorzulegen.

Konkret geht es um den Reaktor Tihange 2 in Belgien. "Herr Parlamentspräsident Schulz hat das gemeinsame Vorgehen als starkes Zeichen gewertet, um die berechtigten Sorgen der acht Millionen Menschen (die im Umkreis von bis zu 150 Kilometer um das Kraftwerk leben) ernst zu nehmen und für ein Abschalten des Risikoreaktors zu kämpfen", hieß es anschließend in einer Pressemitteilung aus Aachen.

Ariane Bischoff ergänzt: "Er hat zudem gesagt, der Ausstieg aus der Kernenergie wie aus der kohlebasierten Energie seien zusammen mit Energiesparen, Effizienz und dem Umstieg auf die Erneuerbaren ohne Alternative". Bischoff wertet das gemeinsame solidarische Vorgehen aller Kommunen und Landkreise über Grenzen hinweg als erfolgversprechend.

(red)
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