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Solingen
Bomben: Untersuchung verschoben

Solingen. Die für den Montagvormittag geplante Sondierung im Gräfrather Erdreich nahe der Straße Roggenkamp, dem Zubringer zur A 46, nach möglichen Bomben wurde gestern abgesagt.

Das mit der Bodenuntersuchung beauftragte Fachunternehmen machte aktuelle Krankheitsausfälle als Begründung geltend. Dies teilte die Stadt gestern am Morgen mit. Und im Verlauf des Montags kamen dann von der betreffenden Firma weiter schlechte Nachrichten über die Krankenstände in der Belegschaft - so dass dem Rathaus am Nachmittag nichts anderes übrig blieb, als die Bombensuche sowie die gegebenenfalls notwendige Entschärfung auf frühestens Donnerstag dieser Woche zu verschieben. Genaue Klarheit darüber erwartet die Stadt für den morgigen Mittwoch.

Luftbilder des Kampfmittelräumdienstes hatten zwei Verdachtsfälle in Gräfrath ergeben. Wird der Boden untersucht und ein Bombenfund festgestellt, müsste umgehend mit der Entschärfung der Blindgänger begonnen werden. Etwa 1200 Gräfrather müssten während der Entschärfung ihre Häuser und nahezu ebenso viele Beschäftigte ihre Betriebe für Stunden verlassen.

(uwv)
 
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