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Solingen
Bürgerinitiative ist für Badneubau am Vogelsang

Solingen. Die Mitglieder der Initiative "Solingen gehört uns" halten nichts von einem neuen Standort für das Hallenbad Vogelsang. Da bei einem Badneubau am Weyersberg ein Sportplatz weichen müsste und auch die Vorteile eines Grundstücks am Müllheizkraftwerk nicht ersichtlich seien, gebe es zum bisherigen Standort Vogelsang keine begründbare Alternative, sagte jetzt Birgit Correns als Sprecherin der Bürgerinitiave.

Zwar konstatiert "Solingen gehört uns", dass es während einer Neubauphase am Vogelsang in Sachen Schwimmen durchaus "etwas eng" werden könnte. Allerdings betonte die Initiative, es existierten bereits Planungen, "wie man den Schwimmbetrieb in der Übergangszeit mit vorübergehenden Auslagerungen ins Klingenbad organisieren" könne. So sei beispielsweise sichergestellt, dass der Reha- und Behindertensport in der Zeit der Bauarbeiten ausreichend berücksichtigt werde.

Für den Fall einer Entscheidung für einen anderen Standort als Vogelsang befürchtet die Bürgerinitiative einen Anstieg der Kosten über die von der Bezirksregierung genehmigten neun Millionen Euro an Sonderkrediten hinaus. Am Weyersberg beziehungsweise am Müllheizkraftwerk müssten zunächst einmal Maßnahmen getroffen werden, die die Erreichbarkeit gewährleisteten, kritisierte "Solingen gehört uns". Und dieses Geld würde dann am Ende beim eigentlichen Bad-Neubau fehlen.

Unterstützung erhält die Bürgerinitiative von der Freien Bürger Union (FBU). FBU-Ratsmitglied Ulrich Hohn sprach sich jetzt nämlich ebenfalls für einen Bau am Vogelsang aus. Dieser Standort in Wald sei bisher vor allem von behinderten Menschen gut angenommen worden, so Hohn.

(or)
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