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Solingen
Das 40. Dürpelfest war auch finanziell ein Erfolg

Solingen. Die Organisatoren erwirtschaften einen Überschuss in Höhe von 4900 Euro. Auch andere Veranstaltungen liefen gut. Von Benjamin Dresen

Aller Anfang ist schwer, lautet eine Redewendung. Auch die neuen Organisatoren des Dürpelfestes von der Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG) mussten manches lernen und sich einarbeiten. Schließlich war das Dürpelfest 2014 das erste unter ihrer Regie. "Wir hatten eine spannende Vorbereitung und einen Batzen Arbeit", bilanziert Bianca Sevenig bei der Jahreshauptversammlung im Senvital Seniorenpark..

Die Arbeit hat sich gelohnt, denn aus Sicht des OWG-Vorstandes war das 40. Dürpelfest ein Erfolg. "Groß und gut besucht", sagt die Vorsitzende Brigitte Kiekenap. "Wir waren der Publikumsmagnet an dem Wochenende." Auch die Standbetreiber seien mit den Umsätzen zufrieden gewesen, so Bianca Sevenig. Neu war die Einbeziehung der unteren Düsseldorfer Straße, dem "Süden von Ohligs", mit einem Musikprogramm aus A-capella, Reggae und Funk als Alternative zu den Coverbands auf den übrigen Bühnen. Auch in finanzieller Hinsicht waren die Organisatoren sehr zufrieden, denn sie erwirtschafteten einen Überschuss von 4900 Euro. Großen Anteil an dem guten Ergebnis hatte das neue Konzept zur Vermarktung von Werbeflächen, mit dem es gelang, über 17 000 Euro einzunehmen. Der Vorstand hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, da nur durch die Standmieten die gestiegenen Kosten nicht mehr gedeckt werden konnten, so Kassenwartin Julia Geiß. Allein für die Absperrgitter zahlten die Veranstalter 4000 Euro an die Technischen Betriebe der Stadt, 7000 Euro kostete der Sicherheitsdienst. Insgesamt entfällt rund ein Drittel der Ausgaben auf Sicherheitsmaßnahmen. Diese kosten damit etwa genauso viel, wie Bands, Bühnen und Tontechnik.

Nicht nur das Dürpelfest als Großereignis, auch die anderen Veranstaltungen waren aus Sicht des Vorstands gelungen. So sei es etwa beim Verwöhnsonntag im September "supervoll" gewesen auf der Düsseldorfer Straße, wie Brigitte Kiekenap betont.

Der Weihnachtsdürpel, der zum zweiten Mal im Park an der Wittenbergstraße stattfand, sei vor allem in den Abendstunden sehr gut besucht gewesen, wie Frauke Pohlmann berichtet. "Es war kein Vergleich zum ersten Weihnachtsdürpel. Wir hatten deutlich mehr Gestaltungsfreiheit", sagt Pohlmann. Beim Frühlingserwachen im März mit dem Büchermarkt waren die Aussteller und Antiquariate mit dem Ergebnis ebenfalls zufrieden.

Der OWG-Vorstand appellierte trotz der gelungenen Veranstaltungen an die Mitglieder, sich noch mehr einzubringen. "Wir würden uns mehr Unterstützung bei den verschiedenen Events wünschen", so Frauke Pohlmann.

Am Ende der Versammlung wählten die Mitglieder Christoph Fuhrmann zum Kassenwart. Er übernimmt das Amt von Julia Geiß, die auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausschied.

Quelle: RP
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