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Solingen
Das Finale war zum Greifen nah

Solingen. Der Bergische HC hat die außergewöhnliche Stimmung in Hamburg förmlich in sich aufgesaugt. In der ersten Halbzeit der Halbfinalpartie um den nationalen Handball-Pokal gegen den SC Magdeburg schloss der abstiegsbedrohte Erstligist seine Angriffe sehr konzentriert ab.

Es war ein Zeichen der Frische der einzigen Mannschaft beim Final Four, die unter der Woche nicht hatte spielen müssen. Bei einer 12:9-Führung nach 19 Minuten sah es schon sehr gut aus Richtung Endspielteilnahme.

Arnor Gunnarsson hätte der Held des Abends werden können, wenn der Dreher des Rechtsaußens beim finalen Wurf kurz vor Ende der regulären Spielzeit nicht neben dem Tor, sondern zum 30:29 im Netz gelandet wäre. Nach weiteren zehn Minuten ging die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze (Foto / r.) mit 32:34 (15:14) als Verlierer vom Feld. Nichtsdestotrotz: Der Bergische HC hat sich mehr als prächtig verkauft und Geschichte geschrieben. Mit einer Verlängerungs-Premiere beim Final Four-Debüt.

(ame)
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