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Schloss Burg
Das Finanzierungkonzept steht

Schloss Burg: Das Finanzierungkonzept steht
Die Fördergeber sind von der Bedeutung von Schloss Burg als Identität stiftendes Markenzeichen für das Bergische Städtedreieck überzeugt. FOTO: Kempner, Martin
Solingen. Das Finanzierungskonstrukt für Schloss Burg steht. Die Finanzierungszusagen über 32 Millionen Euro liegen jetzt vor. Ein Gespräch zwischen Vertretern des Bundes und der Region brachte jetzt den Durchbruch.

Seit im November 2015 die Zusage über 15 Millionen Bundesmittel für die Sanierung und Weiterentwicklung von Schloss Burg eintraf, arbeitet das Bergische Städtedreieck unter der Federführung der Bergischen Gesellschaft (BSW) mit Hochdruck an der Finanzierungsplanung. Die Summe entspricht dem Betrag, der für die Sanierung und Inwertsetzung des bergischen Wahrzeichens in den kommenden Jahren veranschlagt sind.

Fördergeber sind vor allem der Bund und das Land, die sich mit 15 beziehungsweise 5,5 Millionen Euro beteiligen. Zusammen stellen sie über den Fördertopf der regionalen Wirtschaftsförderung zusätzlich noch einmal rund vier Millionen Euro zur Verfügung Denn: Die Fördergeber sind von der Bedeutung von Schloss Burg als Identität stiftendes Markenzeichen für das Bergische Städtedreieck überzeugt.

Die Eigentümerstädte Solingen, Remscheid und Wuppertal beteiligen sich entsprechend ihrer Anteile in den nächsten Jahren zusammen mit immerhin 7,5 Millionen Euro und unterstreichen mit dieser großen finanziellen Anstrengung ihrerseits, dass sie dem Vorhaben höchste Priorität beimessen.

Die Faszination von Schloss Burg

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages war es, der im vergangenen Jahr die freudige Botschaft überbrachte: Man wolle die Gesamtmaßnahme unter bestimmten Voraussetzungen mit 15 Millionen Euro unterstützen. Seitdem arbeitete die Region fieberhaft an einem komplizierten Gesamtkonstrukt, bei dem vor allem um Eigenanteilsquoten gerungen wurde.

Den Durchbruch brachte jetzt ein Koordinierungsgespräch mit Vertretern des Bundes. Diese bestätigten das, was als Lösung zuvor bereits informell skizziert worden war: Der Bund würdigt bei seinem Beitrag das Gesamtengagement des Landes und der Kommunen und verzichtet auf die Einhaltung einer 50-prozentigen Förderquote.

 

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