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Solingen
Das Gelände ist nach Chemieunfall frei von Löschkalk

Solingen. Nach dem Chemieunfall am Donnerstag herrschte gestern im Müllheizkraftwerk normaler Betrieb. Da sich die zwei Tonnen Calciumhydroxid im Versorgungsbereich des Geländes ausgebreitet hatten, konnten die Anlieferer an der Sandstraße ohne nichts bemerken von dem Vorfall, der einen Feuerwehr-Großeinsatz ausgelöst hatte.

Erst drei Stunden nach der Sirenen-Alarmierung hatte Entwarnung gegeben werden können, dass es bei den Reinigungsarbeiten durch Spezialfirmen zu keiner Bildung von gefährlichen Staubwolken kommen würde. "Bis Einbruch der Dunkelheit wurde die Masse abgesaugt", erklärte Betriebsleiter Peter Mundt. Gestern wurde der verdünnte Rest in Absprache mit der Unteren Wasserbehörde und der Feuerwehr abgespritzt. Von den drei im Krankenhaus untersuchten Personen, blieb nur der Fahrer des Silowagens, aus dem das Pulver nach einem Defekt ausgetreten war, in Behandlung.

(gra)
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