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Solingen
Das Geschäft mit Plagiaten boomt

Solingen. Die Aktion Plagiarius schreibt erneut Wettbewerb aus.

Das Geschäft mit Plagiaten und Fälschungen boomt. Globalisierung, Internet und leichtgläubige Schnäppchenjäger ermöglichen Fälschern weltweite Umsätze und milliardenschwere Gewinne. Die Schäden seitens der Originalhersteller sind enorm, die Gefahren für Verbraucher ebenfalls. Der Negativpreis "Plagiarius" rückt seit 1977 die skrupellosen Geschäftspraktiken von Nachahmern- die 1:1 das Design beziehungsweise technische Lösungen erfolgreicher Produkte kopieren - ins öffentliche Bewusstsein. Trophäe des Schmähpreises ist ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase - als Symbol für die immensen Gewinne, die die Produktpiraten sprichwörtlich auf Kosten innovativer Unternehmen und der Kreativwirtschaft erwirtschaften.

Bereits zum 41. Mal schreibt die Aktion Plagiarius e.V. jetzt den Plagiarius-Wettbewerb aus. Unternehmen, Designer und Erfinder sind aufgefordert, ihre Originalprodukte sowie vermeintliche Nachahmungen einzureichen und den Plagiator - sei er Hersteller oder Händler - als Preisträger des Negativpreises vorzuschlagen. Einsendeschluss ist der 30. November 2016.

Die Preisverleihung findet wie üblich im Rahmen einer Pressekonferenz am 10. Februar kommenden Jahres auf der Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente statt. Während der Ambiente (10.-14. Februar 2017) werden alle eingereichten Originale und Plagiate im Foyer 5.1 / 6.1 an prominenter Stelle ausgestellt. Anschließend werden die Preisträger-Produkte unter anderem im Museum Plagiarius im Solinger Südpark sowie bei weltweiten Wanderausstellungen einem breiten Publikum präsentiert.

Anmeldeformulare und Teilnahmebedingungen stehen unter www.plagiarius.com.

(red)
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