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Solingen
Der Bergische Hof schließt Ende des Monats

Solingen. Nach drei Jahren schließt der derzeitige Pächter das Lokal. Die Gaststätte in Aufderhöhe hat eine lange Tradition. Von Alexander Riedel

Gaststätte, Schauplatz kultureller Veranstaltungen und Heimat verschiedener Vereine: Der Bergische Hof hat eine lange Tradition - und eine Geschichte mit Höhen und Tiefen. Am 31. Januar gehen in dem markanten Fachwerkhaus am Aufderhöher Busbahnhof vorerst die Lichter aus. Nach drei Jahren schließt Pächter Michael Wieden das Lokal zum Ende des Monats. Das ist auch ein Einschnitt für mehrere Vereine, die ihre Versammlungen dort abhielten und sich nun auf die Suche nach einem neuen Treffpunkt begeben, darunter die Chorgemeinschaft Aufderhöhe, der Schützenverein 1885 sowie mehrere Kegelclubs. Der Kinderkarneval des TSV Aufderhöhe hätte am 7. Februar im Saal der Gaststätte stattfinden sollen, fällt nun aber für dieses Jahr aus, weil sich in der Kürze der Zeit kein Ausweichort fand.

Der Grund für die Schließung seien die hohen Unterhaltungskosten, sagt Wieden. Er habe sich mit der Fako-M Getränke GmbH und Co. KG, die die Immobilie besitzt, nicht einigen können, erklärt der Solinger Koch. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Es fänden aber Gespräche statt, heißt es von Seiten des Besitzers.

Die Historie des Bergischen Hofs ist gekennzeichnet durch wiederholte Wechsel der Eigentümer und Pächter: Bis vor einem halben Jahr gehörte das Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert der Kölner Firma Lütticke & Tschirnitz, die aber von Fako-M Getränke übernommen wurde. Auch gelegentliche Leerstände hat die Gaststätte im Aufderhöher Ortskern stets überwunden. Zuletzt war sie zwischen 2009 und 2010 rund ein Jahr lang ohne Pächter gewesen.

Quelle: RP
 
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