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Solingen
Der Blick des Betrachters wird getäuscht

Solingen. Sucht man nach Einflüssen in der Malerei von David Czupryn, dem neuen Bergischen Kunstpreisträger 2016 der National Bank, fallen einem als erstes klassische Vertreter des Surrealismus und der Metaphysischen Malerei ein: Salvador Dali und Giorgio de Chirico. Auch Czupryn schafft in seinen Gemälden fantastische Bildwelten, in denen menschliche Hybridformen neben inszenierten Stillleben existieren. Irritationen schafft der Künstler durch Trompe l'oeil Effekte - so wirken seine Inszenierungen wie dreidimensionale Installationen, denn die Materialität der Bildelemente ist täuschend echt angelegt.

Ein Hinweis darauf, dass der in Düsseldorf und Wuppertal lebende neue Bergische Kunstpreisträger eigentlich von der Bildhauerei kommt und erst 2012 zur Malerei gefunden hat. Studiert hat Czupryn an der Düsseldorfer Kunstakademie - von 2008 bis 2011 in der Bildhauerklasse von Prof. Georg Herold, ab 2011 in der Klasse von Lucy McKenzie. Den Akademiebrief erwarb der Künstler in der Klasse von Prof. Tomma Abts.

(mit)
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