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Solingen
Der Lokführer-Streik hat Solingen abgekoppelt

Solingen: Der Lokführer-Streik hat Solingen abgekoppelt
Gähnende Leere am Solinger Hauptbahnhof: Nach Fahrplan fuhr lediglich der Müngstener ("S 7"), auf der Strecke der S-Bahn "S 1" war nur jeder dritte Zug im Stundentakt unterwegs. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Gespenstisch war die Atmosphäre am Solinger Hauptbahnhof. Nur vereinzelt waren am gestrigen Mittwoch Menschen in der Eingangshalle oder der Unterführung zu den Bahnsteigen anzutreffen - der Streik der Lokführer-Gewerkschaft GDL hat die Klingenstadt nahezu komplett abgekoppelt.

Einzig auf Gleis 8 ging es zu wie an jedem normalen Wochentag auch. Fahrplanmäßig im 20 Minuten-Takt verkehrte die S-Bahn "S 7" nach Remscheid, die vom privaten Verkehrsunternehmen Abellio betrieben wird. Auf dem benachbarten Bahnsteig fuhr die S-Bahn "S 1" immerhin jede Stunde, um Fahrgäste über Hilden nach Düsseldorf und weiter über Duisburg, Mülheim / Ruhr und Essen nach Dortmund zu bringen.

Nach Wuppertal und Köln hingegen ging gar nichts. Lediglich den Halt von drei Fernzügen hat der Notfahrplan der Deutschen Bahn für Solingen vorgesehen. Sämtliche Fahrten der Rhein-Wupper-Bahn "RB 48" und des Rhein-Münsterland-Expresses "RE 7" sind komplett gestrichen worden.

An der Situation wird sich am heutigen Donnerstag nichts ändern. Der Personenverkehr soll bis 21 Uhr bestreikt werden.

(gra)
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