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Ratgeber
Der störende Lärm bei der Gartenpflege

Solingen. Rasen mähen, Hecken scheren, Bäume beschneiden - all das gehört

zur Gartenpflege dazu - besonders auch im Herbst. Zunehmend kommen dabei motorisierte Maschinen und Geräte zum Einsatz. Oft hört hier Ruhe und Entspannung auf, denn Rasentrimmer, Häcksler, Motorsägen und Laubbläser können für enormen Lärm sorgen. Dieser Lärm wird nicht nur als störend empfunden, er kann sogar schädlich für die Gesundheit sein. Julia Ogiermann von der Umweltberatung der Verbraucherzentrale in Solingen rät:

• Denken Sie an Ihre Gesundheit und auch an die Ihrer Nachbarschaft: Hohe Schallintensitäten können zu Beeinträchtigungen und Erkrankungen führen. Achten Sie auf Kinder: Sie reagieren besonders

empfindlich auf Lärm.

• Lärmarme Geräte: Je geringer der Zahlenwert für den Schallleistungspegel (LWA), desto geringer ist die Lärmentwicklung. Bereits ein Unterschied von drei Dezibel (dB) mehr beziehungsweise weniger bedeutet eine Verdopplung oder Halbierung der Schallleistung. Eine Vielzahl von Gartengeräten ist mit dem Blauen Engel als "lärmarm" ausgewiesen. • Betriebszeiten: Nach der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung dürfen Geräte in lärmsensiblen Gebieten wie in Wohngebieten nur zu bestimmten Zeiten eingesetzt wie folgt werden: Laubbläser, Laubsauger, Grastrimmer, Freischneider werktags von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr; alle anderen Geräte und Maschinen werktags von 7 bis 20 Uhr. Sonn- und Feiertags ist die Nutzung grundsätzlich nicht

erlaubt.

• Lärmvermeidung: Viele Gartenarbeiten sind auch ohne motorbetriebene Geräte möglich. Laub im Garten oder auf dem Bürgersteig kann mit einem Rechen oder Besen zusammengekehrt werden. Das ist umwelt- und nachbarschaftsfreundlich und schont zudem den Geldbeutel.

Kontakt Umweltberatung Verbraucherzentrale, Telefon 22657607.

Abfallberatung Haushalte Technische Betriebe, Telefon 290-0.

Quelle: RP
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