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Solingen
DGB spricht Solinger Probleme an

Solingen. Eine zentrale Rolle beim heutigen Arbeitnehmer-Empfang des Oberbürgermeisters wird die "Industrie 4.0" spielen. "Wir sind Tim Kurzbach dankbar dafür, dass er den Wandel zum Thema gemacht hat", sagt Eckehard Vogt, Vorsitzender des Stadtverbandes Solingen im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Nach einem Impulsvortrag sollen im Industriemuseum bei einer Podiumsdiskussion viele Zukunftsfragen geklärt werden. "Wir kommen an diesem Thema nicht mehr vorbei", ergänzt DGB-Vorstandsmitglied Jörg Becker. "Wenn wir nicht auf den Zug aufspringen, verlieren wir Arbeitsplätze. Wenn wir aufspringen, aber auch."

Die traditionelle Maikundgebung am Sonntag, 1. Mai, steht ganz im Zeichen aktueller Probleme aus Solinger Betrieben und Verwaltungen. Der DGB erhofft sich daher, dass die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegene Teilnehmerzahl noch einmal ein Plus erfährt. "Die Insolvenz des Traditionsunternehmens Grossmann oder die Verhandlungen der Gewerkschaft mit der Firma BIA sind aktuelle Themen, die für den 1. Mai attraktiv sein könnten, um an der Kundgebung teilzunehmen", erklärt Vogt.

Diese steht unter dem Motto "Zeit für mehr Solidarität" und beginnt am Sonntag um 10.30 Uhr mit der Demonstration ab Parkplatz Birker Straße (gegenüber dem ehemaligen DGB-Haus an der Kölner Straße). Bei der Kundgebung auf dem Neumarkt (ab 11.30 Uhr) sprechen nach der Begrüßung durch Eckehard Vogt und einem Grußwort von Oberbürgermeister Tim Kurzbach einige Gewerkschaftler aus Solingen auf dem Podium zu lokalen Themen. Auf den politischen Teil folgt das Maifest mit Info- und Aktionsständen sowie Musik von "Almost Blue" und dem "Duo Feuerzauber".

(gra)
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