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Solingen
Die Mieten sind binnen Jahresfrist leicht gestiegen

Solingen. Um rund 1,8 Prozent gestiegen sind die Angebotsmieten binnen Jahresfrist in Solingen. Im Schnitt forderten Vermieter in Solingen eine Kaltmiete von 6,25 Euro pro Quadratmeter. Praktisch ausgenommen von diesem Anstieg waren aber die Wohnungen der unteren Preisklasse. Hier sei lediglich ein leichter Anstieg von 0,4 Prozent zu verzeichnen gewesen. Vergleichsweise stärker zogen die Mieten für hochpreisige Wohnungen an. Hier stieg der Preis um 2,5 Prozent auf 8,57 Euro pro Quadratmeter. Das ergab der LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2016. Allein in der Klingenstadt wurden dafür mehr als 2500 Mietangebote erfasst und ausgewertet.

In NRW erreichten die mittleren Angebotsmieten laut LEG-Wohnungsmarktreport 6,38 Euro/Quadratmeter, die günstigsten Wohnungen lagen bei 4,44 Euro und hochpreisige Wohnungen wurden im Schnitt für 11,98 Euro angeboten. Solingens höchste Angebotsmieten wurden im Westen in den Stadtteilen Ohligs, Aufderhöhe und Merscheid verlangt. 6,53 Euro pro Quadratmeter betrug hier die durchschnittliche Angebotsmiete. Auch der Mittelwert für das teuerste Zehntel der Angebote war mit neun Euro stadtweit der höchste.

Danach folgen Wohnungen in Mitte, Wald und Gräfrath sowie Höhscheid, in diesen Stadtteilen liegt die mittlere Angebotsmiete bei 6,39 beziehungsweise 6,35 Euro. Ganz unter auf der Mietskala rangiert die Solinger Innenstadt mit Mieten um die sechs Euro je Quadratmeter.

Der Anteil, den die Miethaushalte von ihrer Haushaltskraft für die Warmmiete beiseitelegen mussten, war 2015 von 19,2 auf 18,8 Prozent gesunken. Grund dafür war der Kaufkraftanstieg von 3538 auf 3649 Euro. Innerhalb von Solingen variiert jedoch die Wohnkostenquote zwischen 16,8 und 21 Prozent, ermittel der LEG-Wohnungsmarktreport.

(uwv)
 
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