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Solingen
DRK-Fahrdienst hat neuen Standort bezogen

Solingen: DRK-Fahrdienst hat neuen Standort bezogen
Gut lachen haben seit der vergangenen Woche die Mitarbeiter von DRK Mobil. Die neue Unterkunft (im Hintergrund) bietet ausreichend Platz für die künftige Entwicklung der Tochter des Roten Kreuzes. Und zudem ist genug Platz vorhanden, um die Transporter abzustellen. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Rotes Kreuz hat mit der Tochter DRK Mobil Gebäude an der Friedrich-Wilhelm-Straße bezogen und Parkärger in der Nordstadt beendet. Von Martin Oberpriller

Für die Anwohner der Burgstraße in der Nordstadt gestaltet sich die Parkplatzsuche seit kurzem endlich wieder etwas entspannter. Denn nachdem die Nachbarn mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) lange harte Konkurrenz um die Stellplätze gehabt haben, ist die Hilfsorganisation mit ihrer Tochter DRK Mobil jetzt an einen neuen Standort gezogen.

Das hat eine Sprecherin des Solinger Roten Kreuzes am Mittwoch auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt. "Wir haben unseren Fahrdienst in der zurückliegenden Woche an die Friedrich-Wilhelm-Straße verlegt", sagte die DRK-Sprecherin, die - wie die Bewohner der Burgstraße - am alten Standort schon in den ersten Tagen nach dem Umzug eine deutliche Verbesserung der Situation festgestellt hat. So mache sich das nunmehr größere Angebot an Parkraum rund um die Rot-Kreuz-Zentrale in der Nordstadt klar bemerkbar, hieß es beim DRK.

Dabei liegt die neue Bleibe der Transport-Tochter, die sich beispielsweise um die Beförderung behinderter beziehungsweise kranker Menschen kümmert, nur rund einen Kilometer Luftlinie von der Burgstraße entfernt und befindet sich ebenfalls im Stadtbezirk Mitte. Im Unterschied zur Burgstraße handelt es sich bei der Friedrich-Wilhelm-Straße um ein typisches Mischgebiet, in dem sich - neben Wohnhäusern - auch Betriebe befinden. Und darüber hinaus verfügt die Friedrich-Wilhelm-Straße, die mit Parkbuchten ausgestattet ist, über genügend Stellplätze für die DRK-Autos.

An solchenParkgelegenheiten hatte es in der alten Heimat mit der Zeit immer mehr gemangelt. Denn seit der Gründung vor einigen Jahren hat sich DRK Mobil rasant entwickelt - was zur Folge hatte, dass sich Konflikte mit den anderen Anwohnern in der Nordstadt kaum mehr verhindern ließen. So beschwerten sich Nachbarn zuletzt vehement über die Transporter des Roten Kreuzes, die vor allem in den Abendstunden etliche der ohnehin rar gesäten Parkplätze an der Burgstraße sowie an weiteren Straßen in der näheren Umgebung in Beschlag nahmen.

Weswegen sich das DRK in den vergangenen Monaten intensiv um eine Behebung des Problems bemühte. Zwar hatte die Organisation schon im Sommer 2017 für eine gewisse Entspannung gesorgt, indem der große Parkplatz am Weyersberg phasenweise als Stellfläche für die Transporter genutzt wurde. Allerdings handelte es sich dabei lediglich um eine Zwischenlösung, weil die Fahrzeuge bei Veranstaltungen auf dem Platz regelmäßig weichen mussten.

Mit der neuen Immobilie, die vom Deutschen Roten Kreuz angemietet wurde, gehören solche Schwierigkeiten jetzt der Vergangenheit an. In den vergangenen Wochen wurden die neuen Räumlichkeiten renoviert. "Es wurden zum Beispiel die Wände gestrichen", sagte die Rot-Kreuz-Sprecherin, die darüber hinaus betonte, nicht allein die Fahrer des Fahrdienstes seien an die Friedrich-Wilhelm-Straße gezogen. "Wir haben das gesamte Tochterunternehmen - also mitsamt der Verwaltung - an den neuen Standort verlegt", teilte das DRK Solingen gestern mit.

Dort steht DRK Mobil ab sofort eine größere Fläche als bisher zur Verfügung. Was wiederum auch die Lage innerhalb der Rot-Kreuz-Zentrale in der Nordstadt verbessert. Am Hauptstandort war es nämlich im Lauf der Jahre ständig enger geworden.

Quelle: RP
 
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