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Solingen
Durchgangsverkehr fließt um Unterburg herum

Solingen. Hochwasserschutz: Mit dem Start der Bauarbeiten wird ab Montag eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Von Günter Tewes

Bauphase 1 des Hochwasserschutzes am Eschbach startet kommenden Montag. Dann wird die Eschbachstraße für anderthalb Jahre zur Großbaustelle mit der Tieferlegung des Bachbetts und der Sanierung der maroden Ufermauer. Herausforderung in der Zeit der Bauarbeiten wird, den Verkehrsfluss zu erhalten angesichts des Nadelöhrs Unterburg. Deshalb wird der Durchgangsverkehr zwischen Solingen, Oberburg und Wermelskirchen mit der A 1-Auffahrt umgelenkt.

"Die Zufahrt nach Unterburg ist weiterhin möglich, aber nicht die Durchfahrt", betonte Stadtsprecherin Sabine Rische gestern im Gespräch mit unserer Redaktion. Dies werde ab Montag, 13. Juni, so beschildert. An der Krahenhöhe beispielsweise weist dann ein Schild darauf hin: mit einer Umleitungsstrecke über die Solinger Straße in Richtung Müngsten, weiter nach Remscheid-Vieringhausen, schließlich über Westhausen und über die Burgtalstraße, um Oberburg zu erreichen. Gut sieben Kilometer länger wird Strecke durch die Umleitungsroute. Ob sich der Durchgangsverkehr gänzlich daran hält, muss die Praxis zeigen. "Wir werden das mit Sicherheit im Auge behalten", kündigte die Stadtsprecherin an.

Wer zu Schloss Burg will, müsste ebenfalls die Umleitungsstrecke nehmen. Die Zufahrt nach Unterburg und zur Seilbahn sei indes frei. Sabine Rische empfiehlt Ausflüglern, bei einem der sechs Gastronomen in Unterburg einzukehren und beispielsweise nach dem Verzehr einer Bergischen Waffel per Seilbahn den Schlossberg zur Burg hinauf zu schweben. Die Stadt hat ein hohes Interesse, während der Bauphase den für den Stadtteil so wichtigen Tourismus möglichst wenig zu beeinträchtigen. Parkplätze stehen in Unterburg auf der Wupperinsel, an der Seilbahn, an der Hasencleverstraße und dort zusätzlich auf einer Wiese zur Verfügung.

An der Mühlendamm-Brücke, die im Zuge der Tieferlegung des Eschbachs um 1,5 Meter abgerissen und neu errichtet werden muss, starten die Arbeiten der Bauphase 1 am kommenden Montag. Dies wird weiterhin über die einspurige Verkehrsführung mit der Baustellenampel geregelt. Doch auch eine vorübergehende Vollsperrung der Eschbachstraße auf circa 25 Metern wird sich nicht vermeiden lassen, und zwar in den Sommerferien für voraussichtlich zwölf Tage vom 18. bis zum 29. Juli sowie zusätzlich noch an zwei weiteren Tagen. Damit der Mühlendamm für Anwohner, die Müllabfuhr und in Notfällen für die Feuerwehr erreichbar bleibt, wird unterhalb des Busbahnhofs eine Behelfsbrücke montiert.

Info Das Baubüro Eschbachstraße 15 ist ab 16. Juni wöchentlich donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr für Bürgersprechstunden geöffnet.

Quelle: RP
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