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Solingen
E-Mobilität: Infrastruktur steckt noch in Kinderschuhen

Die Stadt und die Stadtwerke Solingen (SWS) wollen bei der Elektromobilität vorangehen. Aus diesem Grund gibt es sowohl am Rathaus, als auch bei den SWS Ladestationen, an denen E-Bikes beziehungsweise Pedelecs mit neuer Energie aufgeladen werden können. Das teilte die Stadt gestern auf Nachfrage mit.

Darüber hinaus ist es an der Ladestation am Solinger Rathaus möglich, Elektroautos neu "aufzutanken". Gleichwohl steckt die Infrastruktur in Sachen Elektromobilität auch in der Klingenstadt noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen. "Es gilt darum, zunächst flächendeckend die notwendigen Einrichtungen zu schaffen", sagte eine Sprecherin der Stadt, die betonte, neben den "Strom-Zapfsäulen" der Stadt sowie der Stadtwerke existierten im gesamten Solinger Stadtgebiet lediglich einige weitere Ladestationen von privaten Anbieten. So stünden entsprechende Anlagen beispielsweise am Autohaus Nouvertné sowie im Brückenpark in Müngsten.

Dementsprechend sehen es die Verantwortlichen der Stadt als eine der vordringlichsten Aufgaben an, die Versorgung mit E-Tankstellen zu verbessern. Stiege die Nachfrage, etwa weil mehr Elektroautos verkauft würden, fänden sich auch zusätzliche Investoren, zeigte man sich im Rathaus sicher.

Tatsächlich dürfte es aber zunächst das Ziel sein, genügend Ladestationen vor allem für E-Bikes und Pedelecs zu schaffen. Denn Experten gehen davon aus, dass sich der Solinger Fahrradverkehr in den kommenden Jahren so stark ändert wie in kaum einer anderen deutschen Stadt. Der Grund: Scheuten viele Solinger früher wegen der vielen Steigungen im Stadtgebiet davor zurück, auf Zweiräder umzusteigen, haben die Berge in der Klingenstadt durch die Fahrräder mit Elektromotor inzwischen ihren Schrecken verloren. So steigt der Absatz von E-Bikes in Solingen seit Jahren an.

(or)
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