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Solingen
Entscheidung über Karnevalszug fällt Ende der Woche

Solingen. Der Festausschuss-Vorstand trifft sich nach der Absage vom Montag in den kommenden Tagen zu einer Sitzung. Von Martin Oberpriller

Bereits in wenigen Tagen will der Festausschuss Solinger Karneval (FSK) darüber informieren, ob der ausgefallene Rosenmontagszug nachgeholt wird. Das bestätigte jetzt der FSK-Vorsitzende Joachim Junker auf Anfrage unserer Redaktion. "Der Vorstand wird Ende der Woche zusammenkommen und eine Entscheidung treffen", sagte Junker gestern.

Wie groß die Chancen sind, dass die Solinger Narren nach der Absage vom Montag in diesem Jahr doch noch durch die Innenstadt ziehen, vermag der FSK einstweilen allerdings nicht zu beurteilen. "Immerhin bedeutet die Organisation eines Karnevalszuges einen großen Aufwand", sagte Joachim Junker.

So habe allein die Organisation des letztlich wegen einer Sturmwarnung ausgefallenen Rosenmontagszuges mehrere Monate in Anspruch genommen. "Für die vielen Ehrenamtler, die sich für den Karneval engagieren, war die Absage natürlich sehr bitter", betonte Joachim Junker, der gleichwohl die Entscheidung vom Montag, den Zug nicht stattfinden zu lassen, gestern noch einmal verteidigte. "Die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer geht einfach vor", sagte Junker.

Zumal sich die Verantwortlichen auch in anderen Städten - wie etwa Düsseldorf und Hilden - aufgrund der "schlechten Wetterprognosen" zu einer Absage der dortigen Umzüge entschieden hätten. In Solingen stelle sich nun die Frage, inwieweit es dem FSK möglich sei, einen neuen Karnevalszug "innerhalb kürzester Zeit zu organisieren", stellte Joachim Junker klar. Er gab zu bedenken, dass eventuelle infrage kommende Termine nicht nur mit den verschiedenen Gruppen und Vereinen abgestimmt werden müssten. Vielmehr, so Junker, gelte es überdies, einmal mehr ein Sicherheitskonzept auf die Beine zu stellen. "Wir sind in der Frage einer Zugwiederholung noch vollkommen unentschlossen und werden dies in Ruhe besprechen", sagte der FSK-Vorsitzende, der gleichzeitig betonte, ein Nachholen des Rosenmontagszuges mache nur dann einen Sinn, wenn "wir alles vernünftig planen". Darüber hinaus gilt es abzuschätzen, wie teuer den Festausschuss am Ende die Absage von Rosenmontag zu stehen kommt. So waren etliche Organisationen in die Durchführung des Zuges miteingebunden, wobei zurzeit noch nicht klar ist, inwieweit dem FSK in diesem Zusammenhang angefallene Kosten in Rechnung gestellt werden. Auch darüber wollen sich die FSK-Verantwortlichen schnell einen Überblick verschaffen.

Quelle: RP
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