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Solingen
Etwas weniger Arbeitslose

Solingen. Die Quote liegt bei neun Prozent. Problem: Es gibt zu wenig Lehrstellen. Von Günter Tewes

Der Arbeitsmarkt zeigt sich stabil. Etwas weniger Arbeitslose als im März zählte die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal in diesem Monat: 7592 Frauen und Männer sind arbeitslos gemeldet, 24 weniger als im März und 45 weniger als im April vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt wie im vergangenen Monat auf 9 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,3 Prozent. Noch 278 freie Stellen meldeten Arbeitgeber in diesem Monat. Insgesamt werden in Klingenstadt damit 955 Arbeitskräfte gesucht, 335 Stellen oder 54 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Unterdessen bleibt die Situation auf dem Ausbildungsmarkt angespannt, wenngleich die Unternehmen und Verwaltungen bis April bisher 554 Lehrstellen für Solingen meldeten, genauso wie vor einem Jahr. Davon sind aktuell noch 298 Stellen frei: vor allem als Verkäufer, Kraftfahrzeugtechniker, Fachkräfte Lagerwirtschaft, Kaufleute, Medizinische Fachangestellte, Bürofachkräfte, Fachkräfte in der Metallbearbeitung und Werkzeugtechnik, Zahnmedizinische Fachangestellte, Friseure, Maschinen- und Anlagenführer sowie Dachdecker.

Von den 1172 Jugendlichen, die sich in den vergangenen sieben Monaten bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle bei der hiesigen Berufsberatung meldeten, suchen noch immer 609 eine Lehrstelle. Rechnerisch kommen derzeit auf 100 Bewerber 47 Ausbildungsstellen. Damit ist in Solingen weiterhin die Relation der Stellen zu Bewerbern im Bergischen Städtedreieck am ungünstigsten.

Quelle: RP
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