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Solingen
Ferien(s)pass für Kinder mit mehr als 4000 buchbaren Plätzen

Solingen. Bereits im 37. Jahr befindet sich der Ferien(s)pass, und obwohl er aus Solingen nicht mehr wegzudenken ist, ist er noch lange nicht in die Jahre gekommen. Denn die Organisatoren versuchen die Angebote stets dem Bedürfnis und den Wünschen der Kinder anzupassen. So befindet sich die große Ferien(s)pass-Aktion vom Bund der deutschen katholischen Jugend und der Katholischen Jugendagentur stets im Wandel. Auch im 422 Aktionstage umfassenden Programm gibt es wieder Neuzugänge. So wird ein Schauspieltraining angeboten, ein American Football Camp (WMTV), Musikinstrumente werden gebaut, in der Waldschule wandelt sich das Korn zu Brot und es wird über die WupperTrails auf Schienen geradelt. Von Sandra Grünwald

Die Werksbesichtigung von Ford bietet einen Blick hinter die Kulissen des Automobilherstellers, und in der Fauna werden Insektenhotels gebastelt. Doch natürlich wird auch Altbewährtes geboten, wie die "Offene Zeltstadt" und die "Kinder-Oase", die auch in diesem Jahr wieder über zwei Wochen gehen soll.

Mehr als 4000 buchbare Plätze für Aktionen von 127 Anbietern bietet das umfassende und bunte Programmheft. Die Ferienpässe werden ab dem 27. April verkauft. Der große Ferien(s)pass-Auftakt findet am 17. Mai in der Stadtbibliothek und auf dem Mühlenplatz statt.

Seit acht Jahren unverändert, kostet ein Pass 14 Euro, der Geschwister-Pass 5 Euro. Wurden die ehrenamtlichen Betreuer bereits geschult, so ist ab diesem Jahr eine umfangreiche Qualifizierung vorgesehen, die es den Teilnehmern ermöglicht, innerhalb von zwei Jahren die Jugendleiterkarte zu erwerben. "Wir nehmen an einem Inklusions-Projekt teil", sagt Leiter Bastian Renner. Dabei wird der "Ferien(s)pass", der sich seit langem um Inklusion bemüht, auf "blinde Flecken" geprüft. Außerdem soll das niederschwellige Angebot für Flüchtlinge noch zugänglicher werden. So werden fremdsprachige Flyer verteilt, Mitarbeiter besuchen die Flüchtlingsheime, um über das Angebot zu informieren.

"Es soll Begegnung und Austausch stattfinden", wünscht sich Felizitas Marx, Geschäftsführerin der katholischen Jugendagentur Wuppertal. Das gemeinsame Erleben sei wichtig. Martin Idelberger von der Solinger Stadt-Sparkasse, die über die Jahre schon über 500 000 Euro in den Ferien(s)pass fließen ließ, erklärt: "Es ist eine Investition in die Kinder und für die Sparkasse ein Leuchtturm."

Quelle: RP
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